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menschen kennen lernt

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Intelligente Prothesen für mehr Lebensqualität und echtes Körpergefühl

Etwa drei bis vier Millionen Menschen weltweit müssen sich jährlich einer Amputation unterziehen. Früher wurden sie danach behindert, im Alltag oft stark eingeschränkt. Morgen werden sie vielleicht einen besseren Gleichgewichtssinn haben als so mancher Gesunde.

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Dank intelligenter Prothesen. Hugh Herr ist Professor für Biophysik an der renommierten Universität MIT in Boston und Pionier auf dem Gebiet bionischer Prothesen. Seine Vision: Innovative Prothesen, die sich dem Menschen anpassen und nicht umgekehrt: „Herkömmliche Prothesen sind passiv und werden vom Patienten als Fremdkörper empfunden“, so Hugh Herr. Mit seiner Forschung verbindet er Biologie und Elektronik, um natürliches Laufen nachzuahmen. Die „echten Beine“ werden aus Carbon, Silikon und Metall hergestellt und erhalten von integrierten Minicomputern ein tägliches Update.

Die größte Herausforderung dabei ist, den Willen des Patienten zuverlässig zu deuten und in punktgenaue Algorithmen umzuwandeln. Eine Meisterleistung in Sachen Programmierung. Erst recht, weil die meisten Entwickler selbst keine Prothesenträger sind. Anders bei Herr, denn er ist Erfinder und Anwender in einer Person. Das macht nicht nur ihn, sondern auch seine Ergebnisse einzigartig.

Ein Schicksalsschlag gibt seinem Leben hierfür die entscheidende Wende. Mit siebzehn Jahren ist er auf dem besten Weg zum Gipfel der Kletterelite. Durch einen tragischen Unfall bei Temperaturen unter minus dreißig Grad erleidet er so starke Erfrierungen, dass beide Unterschenkel amputiert werden müssen. Fortan setzt er alles daran, die Leere knieabwärts mit Leben zu erfüllen.

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Prothesen, die einen Quantensprung der Bewegung ermöglichen

Künstliche Intelligenz sorgt hierbei für einen Quantensprung. Die intelligente Prothese setzt Informationen neu zusammen; sie erahnt Bewegungsmuster noch bevor sie ausgeführt werden und kann sich unterschiedlichen Situationen wie Treppen anpassen. Die Prothesen von Herr und seinem Forschungsteam sind die ersten in der Geschichte, bei denen so viel Energie erzeugt wird, dass die fehlende Muskelbewegung beinahe komplett ausgeglichen wird. Für diese kongeniale Integration von Maschine und Mensch erhält er nicht nur Preise, sondern spricht auch auf renommierten Plattformen wie Ted von seinen weiteren Plänen, u.a. davon, eine universelle Prothese für alle Lebenssituationen zu kreieren oder Nervenbahnen direkt anzuzapfen.

Mittlerweile existieren bereits Visionen für gesunde Menschen: So könnte es Prothesen geben, die Läufern beim sportlichen Wettkampf Vorteile liefern und den natürlich begrenzten Spielraum erweitern. Auch ein zusätzlicher Roboterarm kann dafür sorgen, dass Musiker mehr Töne an ihrem Instrument produzieren als es eigentlich möglich ist.

Die Fähigkeiten, die sich daraus ergeben und die Grenzen, die dadurch zunehmend verwischen, werden weniger technische als ethische Fragen aufwerfen. Oder wie Herr es formuliert: „Mein künstlich designter Körper hingegen erhält jeden Tag ein frisches Upgrade und wird mit der Zeit besser. Mit achtzig werde ich vielleicht eine bessere Körperbalance haben als so mancher gesunde Achtzehnjährige.“

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