Hays Global Skills Index

Deutschland

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Auf der Suche nach Fachkräften sehen sich Unternehmen in Deutschland mit immer mehr unbesetzten Stellen sowie einem Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung konfrontiert.

In Deutschland nahm die Anzahl der unbesetzten Stellen das zweite Jahr in Folge zu und belief sich 2016 auf 655.000. Diese Zahl stieg in der ersten Jahreshälfte 2017 weiter an. Aufgrund des Fachkräftemangels stehen Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt tendenziell unter einem stärkeren Wettbewerbsdruck als im Vorjahr.

Darüber hinaus stellt auch der Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung in Deutschland eine Herausforderung dar. Laut Prognosen der UNO wird die Anzahl an Menschen zwischen 15 und 64 Jahren im Zeitraum von 2015 bis 2020 um etwa 3 Prozent zurückgehen.

Regionale Einschätzung

Die Beschäftigungsquote in Deutschland wächst weiterhin und ist auf einem Rekordniveau. Hauptgrund dafür sind die intensiven Wirtschaftsaktivitäten zwischen Deutschland und dem Ausland sowie die höheren Investitionen von Unternehmen in digitale Geschäftschancen wie Industrie 4.0. Gleichzeitig wird der Arbeitsmarkt für digitale Fachkräfte immer enger, da die Nachfrage steigt und die Bildungseinrichtungen etwas Zeit brauchen, um sich auf die neuen Qualifikationen einzustellen. Die Prognosen für die nächsten Jahre fallen weniger positiv aus. Der Grund: Die so genannten Babyboomer scheiden ab 2020 aus dem Erwerbsleben aus und werden aufgrund der niedrigen Geburtenraten nicht ersetzt. Die Regierung muss daher flexiblere Rentenmodelle entwickeln und außerdem verstärkt qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland anwerben, wenn das Angebot in Deutschland zu gering ist.

Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender, Hays Deutschland

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

 

Dynamischer Skills Index

Unter www.hays-index.com finden Sie den Skills Index für 31 Länder und können mehrere Länder miteinander vergleichen. Diese Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Deutschland

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Wie die gesamte Eurozone blickt auch Deutschland auf ein gesundes Wachstum im vergangenen Jahr zurück. Grund dafür war vor allem der deutliche Anstieg im produzierenden Gewerbe. Jüngste Lohnabschlüsse zeigen einen wachsenden Druck hin zu höheren Löhnen aufgrund der Anspannung auf dem Arbeitsmarkt. Dies könnte Unternehmen dazu veranlassen, ihre Kapazitäten eher durch Investitionstätigkeiten als durch eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl auszubauen.

Die anhaltende Erwerbsbeteiligung übt Druck auf den Gesamtindexwert aus. Diese Entwicklung wird nur zum Teil durch einen wachsenden Lohndruck und Arbeitskräftemangel ausgeglichen. Steigende Gehälter sorgen für eine stabile Lage der privaten Haushalte.

Regionale Einschätzung

Die Beschäftigungsquote ist in Deutschland auf einem Rekordniveau. Mehr als 43 Millionen Menschen sind erwerbstätig und es wird erwartet, dass der deutsche Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren weiterhin stabil bleibt. Es besteht eine große Nachfrage nach IT-Sicherheits- und Big-Data-Experten sowie nach Spezialisten, die sowohl über IT- als auch Engineering-Kompetenzen verfügen. Leider ist deren Anzahl begrenzt. Dadurch wird deutlich, dass nach wie vor ein Ausbildungssystem notwendig ist, das sich den Anforderungen der Wirtschaft anpasst und schneller auf Trends reagieren kann. Außerdem benötigt Deutschland flexiblere Beschäftigungsformen wie z. B. den Einsatz von Freiberuflern für anfallende Projektarbeit. Obwohl es sich um einen sehr starken Trend handelt, hat die deutsche Regierung diesen Bedarf bisher noch nicht erkannt und reguliert derzeit den Arbeitsmarkt, ohne zwischen Spezialisten und gering qualifizierten Arbeitern zu unterscheiden.

Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender, Hays Deutschland

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

 

Dynamischer Skills Index

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Deutschland

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Der deutsche Markt bleibt weiterhin angespannt, während sich das BIPWachstum der Trendrate nähert und die Arbeitslosenzahl sinkt.
Der Lohndruck in Deutschland trägt wesentlich zu dem Gesamtwert von 6,4 bei und ist ein Indikator für den großen Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften.

Der steigende Anteil der unbesetzten Stellen lässt darauf schließen, dass die Unternehmen weiterhin Fachkräfte suchen.
Infolge dieses nachfragebedingten Drucks hat sich der Gesamtwert auf 6,4 erhöht.

Der Lohndruck in einigen Branchen ist weiterhin ein Problem für den deutschen Arbeitsmarkt. Der Lohndruck, der in der diesjährigen Auswertung Spitzenwerte erreichte, resultiert aus dem starken Lohnanstieg in hoch qualifi zierten Bereichen wie dem Finanzwesen oder der IT.

Regionale Einschätzung

Vieles deutet darauf hin, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland in den nächsten Jahren weiterhin stabil bleiben wird. Dieser Eindruck deckt sich mit einer insgesamt zufriedenstellenden wirtschaftlichen Entwicklung, die auf einem anhaltend starken Export basiert. Die Kehrseite dieser Stabilität: Die Gehälter in boomenden Branchen mit einem hohen Anteil an Wissensarbeitern werden spürbar steigen, vor allem deshalb, weil sich der Fachkräftemangel durch die demographische Entwicklung noch verstärken wird. Vor allem in Deutschland besteht große Nachfrage nach „Industrie-4.0-Experten”, deren Anzahl jedoch begrenzt ist. Dies zeigt deutlich, dass ein Bildungssystem, das sich den Anforderungen der Wirtschaft anpassen und Trends schneller umsetzen kann, dringend benötigt wird. Gleiches gilt auch für den immer noch sehr stark regulierten Arbeitsmarkt. Diese starke Regulierung schränkt flexible Beschäftigungsformen ein, wie zum Beispiel den Einsatz von freiberufl ichen Mitarbeitern für die sich immer weiter verbreitende Projektarbeit.

Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender, Hays Deutschland

Hinweise zur Methodik

Im Hays Global Skills Index werden für jedes Land Noten von 0 bis 10 vergeben, mit denen die Bedingungen auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt bewertet werden. Die Note berechnet sich auf der Grundlage einer Analyse von sieben gleich gewichteten Indikatoren. Jeder Indikator steht für einen eigenen Arbeitsmarktfaktor wie z. B. Bildungsniveau, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Lohndruck.

Eine Gesamtnote über 5,0 steht für eine überdurchschnittlich angespannte Arbeitsmarktlage. Eine Note unter 5,0 bedeutet, dass die Arbeitsmarktlage sich gegenüber dem Durchschnitt entspannt hat. Innerhalb der Gesamtnote können jedoch die für die sieben Indikatoren vergebenen Einzelnoten erheblich voneinander abweichen, da in jedem Land sehr unterschiedliche Bedingungen vorherrschen und Herausforderungen zu bewältigen sind, die die Dynamik des Arbeitsmarktes bestimmen.

 

Dynamischer Skills Index

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