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FACHKRÄFTE-INDEX
Engineering

Bedarf an Ingenieuren im 2. Quartal 2022 niedriger

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ging im 2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 10 Prozentpunkte zurück. Er steht nun bei 101%, was noch immer doppelt so viele Stellenanzeigen wie zum Referenzzeitpunkt (1. Quartal 2015) bedeutet. Der Bedarf bleibt in diesem Jahr weiterhin auf dem höchsten Niveau der vergangenen sieben Jahre.

Die Nachfrage nach den untersuchten Ingenieurspositionen entwickelte sich im 2. Quartal 2022 sehr uneinheitlich verglichen mit dem Vorquartal. Die stärkste Zunahme gab es bei Automotive-Entwicklungsingenieuren (+29 Prozentpunkte auf 44%), gefolgt von Entwicklungsingenieuren im Maschinenbau (+24 Prozentpunkte auf 22%). Die absoluten Index-Werte zeigen aber auch, dass dieses Wachstum von einem niedrigen Niveau erfolgte. Automobilindustrie und Maschinenbau sind durch die Lieferketten- und Marktprobleme infolge aktueller Krisen in einer schwierigen Phase. In der Automobilindustrie kommt erschwerend die Transformation zur Elektromobilität hinzu. In den F&E-Bereichen gab es daher zuletzt Zurückhaltung bei der Suche nach neuen Angestellten.

Die deutlichsten Rückgänge des Engineering-Index verglichen zum Vorquartal weisen Positionen auf, die in der jüngeren Vergangenheit am stärksten gesucht waren: Bauingenieure (–32 Prozentpunkte auf 209%), Planungsingenieure (–25 Prozentpunkte auf 152%) und Automatisierungsingenieure (–20 Prozentpunkte auf 181%).

Regional betrachtet werden die meisten Vakanzen für Engineering-Fachkräfte in München, Berlin und Stuttgart veröffentlicht. Weitere Informationen hierzu bietet unsere Auswertung nach Regionen.

Auch in den analysierten Branchen entwickelte sich die Zahl der Stellenangebote sehr uneinheitlich. Die stärksten Zuwächse gab es bei Automobilindustrie (+26 Prozentpunkte auf 10%) und Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+9 Prozentpunkte auf 112%). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Öffentliche Verwaltung (–26 Prozentpunkte auf 221%), Personaldienstleister (–22 Prozentpunkte auf 46%) und Baugewerbe (–16 Prozentpunkte auf 208%). Öffentliche Verwaltung und Baugewerbe liegen aber weiterhin auf einem sehr hohen absoluten Niveau. Im Baugewerbe gibt es durch den Ukraine-Krieg und die in der Folge verhängten Wirtschaftssanktionen massive Lieferengpässe bei Materialien, die sich bereits auf die Konjunkturaussichten der Branche auswirken.

Verglichen mit dem Vorjahresquartal waren alle Ingenieurspositionen im 2. Quartal 2022 deutlich häufiger ausgeschrieben. Den stärksten Zuwachs gab es bei Automatisierungsingenieuren (+95 Prozentpunkte) und Chemieingenieuren (+89 Prozentpunkte auf 97%). Auch alle Branche suchten stärker Ingenieure. Den kräftigsten Zuwachs zum Vorjahresquartal gab es im sonstigen verarbeitenden Gewerbe (+75 Prozentpunkte auf 100%) und bei Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+65 Prozentpunkte).

Lesebeispiel: 3.596 Bauingenieure wurden im 1. Quartal 2015 ausgeschrieben. Im aktuellen Quartal waren es 11.094. Das entspricht einer Steigerung um 209 Prozent.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Bedarf an Ingenieuren im 2. Quartal 2022 niedriger

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ging im 2. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 10 Prozentpunkte zurück. Er steht nun bei 101%, was noch immer doppelt so viele Stellenanzeigen wie zum Referenzzeitpunkt (1. Quartal 2015) bedeutet. Der Bedarf bleibt in diesem Jahr weiterhin auf dem höchsten Niveau der vergangenen sieben Jahre.

Die Nachfrage nach den untersuchten Ingenieurspositionen entwickelte sich im 2. Quartal 2022 sehr uneinheitlich verglichen mit dem Vorquartal. Die stärkste Zunahme gab es bei Automotive-Entwicklungsingenieuren (+29 Prozentpunkte auf 44%), gefolgt von Entwicklungsingenieuren im Maschinenbau (+24 Prozentpunkte auf 22%). Die absoluten Index-Werte zeigen aber auch, dass dieses Wachstum von einem niedrigen Niveau erfolgte. Automobilindustrie und Maschinenbau sind durch die Lieferketten- und Marktprobleme infolge aktueller Krisen in einer schwierigen Phase. In der Automobilindustrie kommt erschwerend die Transformation zur Elektromobilität hinzu. In den F&E-Bereichen gab es daher zuletzt Zurückhaltung bei der Suche nach neuen Angestellten.

Die deutlichsten Rückgänge des Engineering-Index verglichen zum Vorquartal weisen Positionen auf, die in der jüngeren Vergangenheit am stärksten gesucht waren: Bauingenieure (–32 Prozentpunkte auf 209%), Planungsingenieure (–25 Prozentpunkte auf 152%) und Automatisierungsingenieure (–20 Prozentpunkte auf 181%).

Regional betrachtet werden die meisten Vakanzen für Engineering-Fachkräfte in München, Berlin und Stuttgart veröffentlicht. Weitere Informationen hierzu bietet unsere Auswertung nach Regionen.

Auch in den analysierten Branchen entwickelte sich die Zahl der Stellenangebote sehr uneinheitlich. Die stärksten Zuwächse gab es bei Automobilindustrie (+26 Prozentpunkte auf 10%) und Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+9 Prozentpunkte auf 112%). Die stärksten Rückgänge verzeichneten Öffentliche Verwaltung (–26 Prozentpunkte auf 221%), Personaldienstleister (–22 Prozentpunkte auf 46%) und Baugewerbe (–16 Prozentpunkte auf 208%). Öffentliche Verwaltung und Baugewerbe liegen aber weiterhin auf einem sehr hohen absoluten Niveau. Im Baugewerbe gibt es durch den Ukraine-Krieg und die in der Folge verhängten Wirtschaftssanktionen massive Lieferengpässe bei Materialien, die sich bereits auf die Konjunkturaussichten der Branche auswirken.

Verglichen mit dem Vorjahresquartal waren alle Ingenieurspositionen im 2. Quartal 2022 deutlich häufiger ausgeschrieben. Den stärksten Zuwachs gab es bei Automatisierungsingenieuren (+95 Prozentpunkte) und Chemieingenieuren (+89 Prozentpunkte auf 97%). Auch alle Branche suchten stärker Ingenieure. Den kräftigsten Zuwachs zum Vorjahresquartal gab es im sonstigen verarbeitenden Gewerbe (+75 Prozentpunkte auf 100%) und bei Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+65 Prozentpunkte).

Lesebeispiel: 3.596 Bauingenieure wurden im 1. Quartal 2015 ausgeschrieben. Im aktuellen Quartal waren es 11.094. Das entspricht einer Steigerung um 209 Prozent.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.


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Horst Müncheberg

Director Customer Experience
  • Hays
  • Willy-Brandt-Platz 1-3
  • 68161 Mannheim
Horst Müncheberg
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Kathrin Möckel

Head of Market Research
  • Hays
  • Willy-Brandt-Platz 1-3
  • 68161 Mannheim
Kathrin Möckel
Kathrin Möckel

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Bedarf an Ingenieuren steigt auch im 1. Quartal 2022

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering legte im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 31 Prozentpunkte zu. Zum ersten Mal im Vergleichszeitraum seit dem 1. Quartal 2015 liegt die Zahl der Stellenangebote damit über dem Bezugswert, nämlich auf 111%. Drei Quartale in Folge haben die Stellenausschreibungen für Ingenieure nun jeweils einen neuen Höchststand erreicht. Auswirkungen der Corona-Pandemie oder des Ukraine-Kriegs finden sich nicht mehr bzw. noch nicht in den Zahlen.

Alle untersuchten Positionen wurden im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal häufiger gesucht. Im Detail traten jedoch größere Unterschiede auf. Den stärksten Zuwachs gab es bei Automatisierungsingenieuren (+69 Prozentpunkte auf 201%), gefolgt von Planungsingenieuren (+54 Prozentpunkte auf 177%), Elektroingenieuren (+45 Prozentpunkte auf 127%) und Betriebsingenieuren (+42 Prozentpunkte auf 95%). Dagegen stieg die Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren für den Bereich Automotive kaum (+8 Prozentpunkte auf 15%), die nach Entwicklungsingenieuren im Bereich Maschinenbau stagnierte sogar (+1 Prozentpunkt auf –2%). Die Nachfragesituation der Entwicklungsingenieure im Bereich Automotive dürfte der Transformation zur Elektromobilität geschuldet sein. Im Bereich Maschinenbau spielt mutmaßlich eine Rolle, dass in der Entwicklung zunehmend mechatronisches Know-how gefordert ist.

In den analysierten Branchen entwickelte sich die Zahl der Stellenangebote gegenüber dem Vorquartal weitgehend positiv. Einzige Ausnahme: die Automobilindustrie (–3 Prozentpunkte auf –16%). Unter den anderen Branchen stieg die Nachfrage in der IT-Branche am stärksten (+88 Prozentpunkte auf 207%), gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (+42 Prozentpunkte auf 247%) und dem Baugewerbe (+40 Prozentpunkte auf 224%). Sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch im Baugewerbe gibt es einen Nachholbedarf bei Ingenieurspositionen. Die dort zu besetzenden Stellen reichen von der Genehmigung über die Planung bis zur Ausführung und dem Projektmanagement.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal waren alle Ingenieurpositionen deutlich häufiger gesucht. Den stärksten Anstieg an Stellenangeboten gab es bei Automatisierungsingenieuren (+156 Prozentpunkte 201%), Elektroingenieuren (+95 Prozentpunkte auf 127%), Chemieingenieuren (+95 Prozentpunkte auf 101%) und Verfahrens-/Prozessingenieuren (+94 Prozentpunkte auf 112%). Auch alle Branchen hatten gegenüber dem Vorjahresquartal mehr Bedarf an Ingenieuren. Den stärksten Anstieg bei den Stellenanzeigen gab es in der öffentlichen Verwaltung (+98 Prozentpunkte auf 247%).

Lesebeispiel: Für Bauingenieure wurden im 1. Quartal 2015 3.596 neue Positionen veröffentlicht. Dieser Wert entspricht dem Ausgangswert von 0. Inzwischen ist der Bedarf an Bauingenieuren stark gestiegen. Ein Wert von über 200% bedeutet, dass der Bedarf an Bauingenieuren um mehr als 200% angestiegen ist.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Bedarf an Ingenieuren steigt auch im 1. Quartal 2022

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering legte im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 31 Prozentpunkte zu. Zum ersten Mal im Vergleichszeitraum seit dem 1. Quartal 2015 liegt die Zahl der Stellenangebote damit über dem Bezugswert, nämlich auf 111%. Drei Quartale in Folge haben die Stellenausschreibungen für Ingenieure nun jeweils einen neuen Höchststand erreicht. Auswirkungen der Corona-Pandemie oder des Ukraine-Kriegs finden sich nicht mehr bzw. noch nicht in den Zahlen.

Alle untersuchten Positionen wurden im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal häufiger gesucht. Im Detail traten jedoch größere Unterschiede auf. Den stärksten Zuwachs gab es bei Automatisierungsingenieuren (+69 Prozentpunkte auf 201%), gefolgt von Planungsingenieuren (+54 Prozentpunkte auf 177%), Elektroingenieuren (+45 Prozentpunkte auf 127%) und Betriebsingenieuren (+42 Prozentpunkte auf 95%). Dagegen stieg die Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren für den Bereich Automotive kaum (+8 Prozentpunkte auf 15%), die nach Entwicklungsingenieuren im Bereich Maschinenbau stagnierte sogar (+1 Prozentpunkt auf –2%). Die Nachfragesituation der Entwicklungsingenieure im Bereich Automotive dürfte der Transformation zur Elektromobilität geschuldet sein. Im Bereich Maschinenbau spielt mutmaßlich eine Rolle, dass in der Entwicklung zunehmend mechatronisches Know-how gefordert ist.

In den analysierten Branchen entwickelte sich die Zahl der Stellenangebote gegenüber dem Vorquartal weitgehend positiv. Einzige Ausnahme: die Automobilindustrie (–3 Prozentpunkte auf –16%). Unter den anderen Branchen stieg die Nachfrage in der IT-Branche am stärksten (+88 Prozentpunkte auf 207%), gefolgt von der öffentlichen Verwaltung (+42 Prozentpunkte auf 247%) und dem Baugewerbe (+40 Prozentpunkte auf 224%). Sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch im Baugewerbe gibt es einen Nachholbedarf bei Ingenieurspositionen. Die dort zu besetzenden Stellen reichen von der Genehmigung über die Planung bis zur Ausführung und dem Projektmanagement.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal waren alle Ingenieurpositionen deutlich häufiger gesucht. Den stärksten Anstieg an Stellenangeboten gab es bei Automatisierungsingenieuren (+156 Prozentpunkte 201%), Elektroingenieuren (+95 Prozentpunkte auf 127%), Chemieingenieuren (+95 Prozentpunkte auf 101%) und Verfahrens-/Prozessingenieuren (+94 Prozentpunkte auf 112%). Auch alle Branchen hatten gegenüber dem Vorjahresquartal mehr Bedarf an Ingenieuren. Den stärksten Anstieg bei den Stellenanzeigen gab es in der öffentlichen Verwaltung (+98 Prozentpunkte auf 247%).

Lesebeispiel: Für Bauingenieure wurden im 1. Quartal 2015 3.596 neue Positionen veröffentlicht. Dieser Wert entspricht dem Ausgangswert von 0. Inzwischen ist der Bedarf an Bauingenieuren stark gestiegen. Ein Wert von über 200% bedeutet, dass der Bedarf an Bauingenieuren um mehr als 200% angestiegen ist.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.


Höhere Nachfrage nach Ingenieuren im 4. Quartal 2020

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11 Punkte auf einen Wert von 111 gestiegen. Es war das bislang beste Quartal während der Corona-Pandemie und liegt auf dem Niveau des Vorjahresquartals bzw. des Jahres 2017.

Trotz dieser Zunahme des Index stieg die Nachfrage nicht bei allen Positionen im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Der Index-Wert für Betriebsingenieure sank leicht (um – 6 Punkte auf 109), der für Entwicklungsingenieure im Bereich Automotive (+ 1 Punkt auf 32) und Entwicklungsingenieure der Antriebstechnik (+ 4 Punkte auf 30) legte kaum zu. Gerade die absoluten Werte der beiden letztgenannten Positionen zeigen auch, dass die Automobilbranche mitten im Umbruch steckt und deutlich unter Ertragsdruck steht. Am stärksten wuchs die Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren im Bereich Elektronik/Elektrotechnik (+ 22 Punkte auf 72), gefolgt von Automatisierungsingenieuren (+ 19 Punkte auf 122).

 

Fast alle analysierten Branchen haben im 4. Quartal 2020 mehr Ingenieure gesucht als im Vorquartal. Einzige Ausnahme war die öffentliche Verwaltung (– 2 Punkte), deren Index-Wert mit 224 allerdings weiterhin sehr hoch ist. Am stärksten stieg die Nachfrage in der IT-Branche (+ 66 auf 239) und im Baugewerbe (+ 19 Punkte auf 213). Umsätze und Auftragslage beider Branchen überstanden die Corona-Pandemie bislang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen relativ unbeschadet.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal entwickelte sich die Zahl der Ingenieurs-Stellenangebote im 4. Quartal 2020 uneinheitlich. Die stärksten Zuwächse gab es bei Bauingenieuren (+ 41 Punkte), Planungsingenieuren (+ 25 Punkte auf 165) und Chemie-Ingenieuren (+ 15 Punkte auf 98). Die stärksten Rückgänge traten auf bei Entwicklungsingenieuren im Bereich Automotive (– 40 Punkte), bei Automatisierungsingenieuren (– 27 Punkte auf 122), bei Entwicklungsingenieuren der Antriebstechnik (– 25 Punkte) und bei Berechnungsingenieuren (– 24 Punkte auf 38).

Sehr heterogen entwickelten sich die Branchen gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Extreme sind einerseits die IT-Branche (+ 97 Punkte), das Baugewerbe (+ 33 Punkte) und die öffentliche Verwaltung (+ 31 Punkte), andererseits die Automobilindustrie (– 16 Punkte auf 32), Architektur- und Ingenieurbüros (– 13 Punkte auf 93) und der Maschinenbau (– 11 Punkte auf 60). Gerade dem Maschinenbau fehlt durch die schwächelnde Automobilbranche eines seiner maßgeblichen Zugpferde.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Höhere Nachfrage nach Ingenieuren im 4. Quartal 2020

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11 Punkte auf einen Wert von 111 gestiegen. Es war das bislang beste Quartal während der Corona-Pandemie und liegt auf dem Niveau des Vorjahresquartals bzw. des Jahres 2017.

Trotz dieser Zunahme des Index stieg die Nachfrage nicht bei allen Positionen im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Der Index-Wert für Betriebsingenieure sank leicht (um – 6 Punkte auf 109), der für Entwicklungsingenieure im Bereich Automotive (+ 1 Punkt auf 32) und Entwicklungsingenieure der Antriebstechnik (+ 4 Punkte auf 30) legte kaum zu. Gerade die absoluten Werte der beiden letztgenannten Positionen zeigen auch, dass die Automobilbranche mitten im Umbruch steckt und deutlich unter Ertragsdruck steht. Am stärksten wuchs die Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren im Bereich Elektronik/Elektrotechnik (+ 22 Punkte auf 72), gefolgt von Automatisierungsingenieuren (+ 19 Punkte auf 122).

 

Fast alle analysierten Branchen haben im 4. Quartal 2020 mehr Ingenieure gesucht als im Vorquartal. Einzige Ausnahme war die öffentliche Verwaltung (– 2 Punkte), deren Index-Wert mit 224 allerdings weiterhin sehr hoch ist. Am stärksten stieg die Nachfrage in der IT-Branche (+ 66 auf 239) und im Baugewerbe (+ 19 Punkte auf 213). Umsätze und Auftragslage beider Branchen überstanden die Corona-Pandemie bislang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen relativ unbeschadet.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal entwickelte sich die Zahl der Ingenieurs-Stellenangebote im 4. Quartal 2020 uneinheitlich. Die stärksten Zuwächse gab es bei Bauingenieuren (+ 41 Punkte), Planungsingenieuren (+ 25 Punkte auf 165) und Chemie-Ingenieuren (+ 15 Punkte auf 98). Die stärksten Rückgänge traten auf bei Entwicklungsingenieuren im Bereich Automotive (– 40 Punkte), bei Automatisierungsingenieuren (– 27 Punkte auf 122), bei Entwicklungsingenieuren der Antriebstechnik (– 25 Punkte) und bei Berechnungsingenieuren (– 24 Punkte auf 38).

Sehr heterogen entwickelten sich die Branchen gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Extreme sind einerseits die IT-Branche (+ 97 Punkte), das Baugewerbe (+ 33 Punkte) und die öffentliche Verwaltung (+ 31 Punkte), andererseits die Automobilindustrie (– 16 Punkte auf 32), Architektur- und Ingenieurbüros (– 13 Punkte auf 93) und der Maschinenbau (– 11 Punkte auf 60). Gerade dem Maschinenbau fehlt durch die schwächelnde Automobilbranche eines seiner maßgeblichen Zugpferde.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Ingenieure im 3. Quartal 2020 etwas mehr gesucht

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11 Punkte auf einen Wert von 100 gestiegen. Ein Teil des Rückgangs durch den Corona-Lockdown ist damit wieder ausgeglichen. Allerdings liegt der Index-Wert aktuell nur auf dem Niveau der Jahre 2015/2016 und somit deutlich niedriger als in den vergangenen drei Jahren.

Die Nachfrage nach den untersuchten Positionen entwickelte sich im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal uneinheitlich. Die deutlichsten Steigerungen gab es bei Bauingenieuren (+ 32 Punkte auf 219), Planungsingenieuren (+ 19 Punkte auf 156), Maschinenbau-Entwicklungsingenieuren (+ 13 Punkte auf 55) und Projektingenieuren (+ 12 Punkte auf 105). Dagegen sank die Nachfrage für Entwicklungsingenieure im Bereich Elektronik/Elektrotechnik (– 10 Punkte auf 50) deutlich. Bei Entwicklungsingenieuren vieler anderer Fachrichtungen herrschte Stagnation.

Die hohen Index-Werte bei Bau- und Planungsingenieuren lassen sich durch die exzellente Auftragslage im Hoch- und Tiefbau erklären. Auch der Corona-Lockdown hat daran nur wenig geändert.

Dagegen spiegeln die extrem niedrigen Index-Werte für Entwicklungsingenieure der Antriebstechnik bzw. im Bereich Automotive die Transformation in der Automobilbranche wider: weg von Verbrennern, hin zu Stromern und vernetzten Fahrzeugen.

 

In den meisten der analysierten Branchen stieg der Bedarf an Ingenieuren im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Besonders stark fiel er in der IT-Branche aus, wo der Index-Wert um 65 Punkte auf 173 kletterte. Der Wert ist damit höher als in den beiden Quartalen unmittelbar vor dem Corona-Lockdown. Der Branche dürfte zugutekommen, dass sie bislang relativ problemlos durch die Krise gekommen ist. Aufgrund der durch Corona weiter beschleunigten Digitalisierung steigt wohl ihr Bedarf an Fachkräften weiter.

Auch die öffentliche Verwaltung suchte mehr Ingenieure (+ 19 Punkte auf 226), wohl vor allem aufgrund des Investitionsstaus bei Infrastrukturprojekten. Einzig in der Automobilindustrie ist die Nachfrage nach Ingenieuren nochmals weiter zurückgegangen (– 4 Punkte auf 24). Es ist der mit großem Abstand niedrigste Index-Wert im Bezugszeitraum seit dem 1. Quartal 2015.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal sank der Bedarf an Ingenieuren in fast allen untersuchten Positionen deutlich bis sehr deutlich. Nur die Index-Werte für Bauingenieure (+ 28 Punkte) und Planungsingenieure (+ 17 Punkte) sind gestiegen. Am stärksten sanken die Index-Werte für Automatisierungsingenieure (– 70 Punkte) und Entwicklungsingenieure im Automobilbereich (– 63 Punkte). In der Mehrzahl der Branchen gingen die Index-Werte gegenüber dem Vorquartal ebenfalls zurück. Eine Ausnahme bildete die öffentliche Verwaltung (+ 33 Punkte). Das Baugewerbe zeigt ein kleines Plus (+ 4 Punkte), die IT-Branche ist unverändert. Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Ingenieure im 3. Quartal 2020 etwas mehr gesucht

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11 Punkte auf einen Wert von 100 gestiegen. Ein Teil des Rückgangs durch den Corona-Lockdown ist damit wieder ausgeglichen. Allerdings liegt der Index-Wert aktuell nur auf dem Niveau der Jahre 2015/2016 und somit deutlich niedriger als in den vergangenen drei Jahren.

Die Nachfrage nach den untersuchten Positionen entwickelte sich im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal uneinheitlich. Die deutlichsten Steigerungen gab es bei Bauingenieuren (+ 32 Punkte auf 219), Planungsingenieuren (+ 19 Punkte auf 156), Maschinenbau-Entwicklungsingenieuren (+ 13 Punkte auf 55) und Projektingenieuren (+ 12 Punkte auf 105). Dagegen sank die Nachfrage für Entwicklungsingenieure im Bereich Elektronik/Elektrotechnik (– 10 Punkte auf 50) deutlich. Bei Entwicklungsingenieuren vieler anderer Fachrichtungen herrschte Stagnation.

Die hohen Index-Werte bei Bau- und Planungsingenieuren lassen sich durch die exzellente Auftragslage im Hoch- und Tiefbau erklären. Auch der Corona-Lockdown hat daran nur wenig geändert.

Dagegen spiegeln die extrem niedrigen Index-Werte für Entwicklungsingenieure der Antriebstechnik bzw. im Bereich Automotive die Transformation in der Automobilbranche wider: weg von Verbrennern, hin zu Stromern und vernetzten Fahrzeugen.

 

In den meisten der analysierten Branchen stieg der Bedarf an Ingenieuren im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Besonders stark fiel er in der IT-Branche aus, wo der Index-Wert um 65 Punkte auf 173 kletterte. Der Wert ist damit höher als in den beiden Quartalen unmittelbar vor dem Corona-Lockdown. Der Branche dürfte zugutekommen, dass sie bislang relativ problemlos durch die Krise gekommen ist. Aufgrund der durch Corona weiter beschleunigten Digitalisierung steigt wohl ihr Bedarf an Fachkräften weiter.

Auch die öffentliche Verwaltung suchte mehr Ingenieure (+ 19 Punkte auf 226), wohl vor allem aufgrund des Investitionsstaus bei Infrastrukturprojekten. Einzig in der Automobilindustrie ist die Nachfrage nach Ingenieuren nochmals weiter zurückgegangen (– 4 Punkte auf 24). Es ist der mit großem Abstand niedrigste Index-Wert im Bezugszeitraum seit dem 1. Quartal 2015.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal sank der Bedarf an Ingenieuren in fast allen untersuchten Positionen deutlich bis sehr deutlich. Nur die Index-Werte für Bauingenieure (+ 28 Punkte) und Planungsingenieure (+ 17 Punkte) sind gestiegen. Am stärksten sanken die Index-Werte für Automatisierungsingenieure (– 70 Punkte) und Entwicklungsingenieure im Automobilbereich (– 63 Punkte). In der Mehrzahl der Branchen gingen die Index-Werte gegenüber dem Vorquartal ebenfalls zurück. Eine Ausnahme bildete die öffentliche Verwaltung (+ 33 Punkte). Das Baugewerbe zeigt ein kleines Plus (+ 4 Punkte), die IT-Branche ist unverändert. Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Ingenieure im 2. Quartal 2020 spürbar weniger gesucht

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Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 32 Punkte auf 89 gesunken. Maßgeblicher Grund ist die Corona-Pandemie. Es ist der niedrigste Index-Wert der vergangenen 18 Quartale, niedriger als das Bezugsniveau von 100 im 1. Quartal 2015.

Die Rückgänge bei den Stellenangeboten fielen für die untersuchten Positionen unterschiedlich stark aus. Sehr stark gesunken ist die Nachfrage nach Automatisierungsingenieuren (– 59 Punkte auf 96) und Versuchsingenieuren (– 41 Punkte auf 66). Am geringsten war dagegen der Rückgang bei Betriebsingenieuren (– 6 Punkte auf 100), gefolgt von Chemieingenieuren (– 14 Punkte auf 78), Konstruktionsingenieuren (– 19 Punkte auf 46) und Entwicklungsingenieuren für Antriebstechnik (– 20 Punkte auf 27). Der Index-Wert bei Entwicklungsingenieuren für Antriebstechnik ist historisch niedrig.

Aufgrund der hohen Zahl an Stellenangeboten für Bauingenieure ist das Baugewerbe – nicht überraschend – die Branche, für die der Bedarf im letzten Quartal am stärksten gewachseUnter allen analysierten Branchen blieb die Zahl der Stellenanzeigen im 2. Quartal 2020 nur in der öffentlichen Verwaltung stabil (+ 2 Punkte auf 207). Sonst gab es überall Rückgänge. Am stärksten fielen diese in der IT-Branche (– 61 Punkte auf 108) sowie bei Architektur- und Ingenieurbüros (– 44 Punkte auf 78) aus.

 

Auch verglichen mit dem Vorjahresquartal war die Zahl der ausgeschriebenen Stellen rückläufig, allerdings stark unterschiedlich. Am stärksten betroffen waren Automatisierungsingenieure (– 97 Punkte) und Automotive-Entwicklungsingenieure (– 82 Punkte). Andererseits gab es bei Bauingenieuren lediglich einen Rückgang um 8 Punkte und bei Planungsingenieuren um 9 Punkte. Bei den Branchen blieb nur die öffentliche Verwaltung stabil (+ 1 Punkt). Den stärksten Einbruch gab es in der IT-Branche (– 215 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Ingenieure im 2. Quartal 2020 spürbar weniger gesucht

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Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 32 Punkte auf 89 gesunken. Maßgeblicher Grund ist die Corona-Pandemie. Es ist der niedrigste Index-Wert der vergangenen 18 Quartale, niedriger als das Bezugsniveau von 100 im 1. Quartal 2015.

Die Rückgänge bei den Stellenangeboten fielen für die untersuchten Positionen unterschiedlich stark aus. Sehr stark gesunken ist die Nachfrage nach Automatisierungsingenieuren (– 59 Punkte auf 96) und Versuchsingenieuren (– 41 Punkte auf 66). Am geringsten war dagegen der Rückgang bei Betriebsingenieuren (– 6 Punkte auf 100), gefolgt von Chemieingenieuren (– 14 Punkte auf 78), Konstruktionsingenieuren (– 19 Punkte auf 46) und Entwicklungsingenieuren für Antriebstechnik (– 20 Punkte auf 27). Der Index-Wert bei Entwicklungsingenieuren für Antriebstechnik ist historisch niedrig.

Aufgrund der hohen Zahl an Stellenangeboten für Bauingenieure ist das Baugewerbe – nicht überraschend – die Branche, für die der Bedarf im letzten Quartal am stärksten gewachseUnter allen analysierten Branchen blieb die Zahl der Stellenanzeigen im 2. Quartal 2020 nur in der öffentlichen Verwaltung stabil (+ 2 Punkte auf 207). Sonst gab es überall Rückgänge. Am stärksten fielen diese in der IT-Branche (– 61 Punkte auf 108) sowie bei Architektur- und Ingenieurbüros (– 44 Punkte auf 78) aus.

 

Auch verglichen mit dem Vorjahresquartal war die Zahl der ausgeschriebenen Stellen rückläufig, allerdings stark unterschiedlich. Am stärksten betroffen waren Automatisierungsingenieure (– 97 Punkte) und Automotive-Entwicklungsingenieure (– 82 Punkte). Andererseits gab es bei Bauingenieuren lediglich einen Rückgang um 8 Punkte und bei Planungsingenieuren um 9 Punkte. Bei den Branchen blieb nur die öffentliche Verwaltung stabil (+ 1 Punkt). Den stärksten Einbruch gab es in der IT-Branche (– 215 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Vor Corona lief Arbeitsmarkt für Ingenieure gut

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Vor der Corona-Pandemie zeigte sich der Arbeitsmarkt für Ingenieure im letzten Quartal positiv. Die Auswirkungen von Corona werden erst im 2. Quartal 2020 spürbar sein. So erhöhte sich der Index für Ingenieure im Vergleich zum Vorquartal um 12 Indexpunkte auf 121. Vor allem Bauingenieure (+28 Indexpunkte) wurden im letzten Quartal deutlich stärker gesucht. Für sie stieg der Index um 28 Punkte auf den neuen Rekordwert von 220. Auch bei den absoluten Zahlen sind Bauingenieure mit großem Abstand die am häufigsten geforderte Ingenieurgruppe.

Spezialisierungen    

Spezialisierungen    

Für Elektroingenieure, die am zweitmeisten gesuchte Gruppe, legte der Index im letzten Quartal von 112 auf 126 Indexpunkte zu. Entwicklungsingenieure wurden ebenfalls etwas stärker nachgefragt, der Index stieg hier im Vergleich zum Vorquartal um 3 auf 78 Punkte.

Aufgrund der hohen Zahl an Stellenangeboten für Bauingenieure ist das Baugewerbe – nicht überraschend – die Branche, für die der Bedarf im letzten Quartal am stärksten gewachsen ist. Der Index stieg hier um 24 auf 204 Punkte. Ebenfalls weiter auf dem Vormarsch in Sachen Stellen für Ingenieure ist der öffentliche Sektor mit einem Zuwachs von 13 auf 205 Punkte. Im verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich die Nachfrage nach Ingenieuren moderat um 5 auf 92 Punkte.

Branche    

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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Für Elektroingenieure, die am zweitmeisten gesuchte Gruppe, legte der Index im letzten Quartal von 112 auf 126 Indexpunkte zu. Entwicklungsingenieure wurden ebenfalls etwas stärker nachgefragt, der Index stieg hier im Vergleich zum Vorquartal um 3 auf 78 Punkte.

Aufgrund der hohen Zahl an Stellenangeboten für Bauingenieure ist das Baugewerbe – nicht überraschend – die Branche, für die der Bedarf im letzten Quartal am stärksten gewachsen ist. Der Index stieg hier um 24 auf 204 Punkte. Ebenfalls weiter auf dem Vormarsch in Sachen Stellen für Ingenieure ist der öffentliche Sektor mit einem Zuwachs von 13 auf 205 Punkte. Im verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich die Nachfrage nach Ingenieuren moderat um 5 auf 92 Punkte.

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Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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