FACHKRÄFTE-INDEX
Engineering

Ingenieure im 1. Quartal 2021 deutlich stärker gefragt

Die Index-Werte für die untersuchten Positionen sind im 1. Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal überwiegend gestiegen. Die größten Zuwächse gab es bei Betriebsingenieuren (+43 Punkte auf 152), Bauingenieuren (+40 Punkte auf 273), Qualitätsingenieuren (+28 Punkte auf 101) und Fertigungsingenieuren (+27 Punkte auf 68).

Der absolute Wert ist bei Bauingenieuren damit erneut gestiegen, auf den mit Abstand höchsten seit Anfang 2015, dem Vergleichszeitraum des Index. Hierin spiegelt sich die boomende Bauindustrie wider, sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau.

Im Gegensatz dazu stagnierte die Zahl der Stellenangebote für andere Positionen – oder war gar leicht rückläufig: für Entwicklungsingenieure im Maschinenbau (–3 Punkte auf 62), für Hardware (–3 Punkte auf 64), für Elektrotechnik (+1 Punkt auf 73) und für Antriebstechnik (+2 Punkte auf 32). Schuld dürfte die gedämpfte Nachfrage nach maschinenbaulichen und elektrotechnischen Erzeugnissen gewesen sein, zudem der massive Strukturwandel in der Automobilindustrie.

 

Alle analysierten Branchen suchten im 1. Quartal 2021 mehr Ingenieure als im Vorquartal. Am stärksten stiegen die Index-Werte im Baugewerbe (+70 Punkte auf 283), in Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+28 Punkte auf 118), in der öffentlichen Verwaltung (+25 Punkte auf 249) und im Maschinenbau (+24 Punkte auf 84).

In der Corona-Pandemie haben sich bislang Baugewerbe und öffentliche Verwaltung als die beiden Branchen erwiesen, die am beständigsten nach Ingenieuren suchten.

 

Verglichen mit dem Vorjahresquartal entwickelte sich im 1. Quartal 2021 die Zahl der Stellenangebote für die untersuchten Positionen uneinheitlich. Die stärksten Zuwächse gab es bei Bauingenieuren (+53 Punkte) und Betriebsingenieuren (+46 Punkte auf 152), die stärksten Rückgänge bei Entwicklungsingenieuren im Bereich Automotive (–25 Punkte 42) und im Bereich Elektrotechnik (–24 Punkte). Die stärksten Zuwächse bei den Branchen gab es verglichen mit dem Vorjahresquartal in der IT-Branche (+88 Punkte auf 257), im Baugewerbe (+79 Punkte) und in der öffentlichen Verwaltung (+44 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.


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Horst Müncheberg

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Kathrin Möckel

Kathrin Möckel

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Höhere Nachfrage nach Ingenieuren im 4. Quartal 2020

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11 Punkte auf einen Wert von 111 gestiegen. Es war das bislang beste Quartal während der Corona-Pandemie und liegt auf dem Niveau des Vorjahresquartals bzw. des Jahres 2017.

Trotz dieser Zunahme des Index stieg die Nachfrage nicht bei allen Positionen im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Der Index-Wert für Betriebsingenieure sank leicht (um – 6 Punkte auf 109), der für Entwicklungsingenieure im Bereich Automotive (+ 1 Punkt auf 32) und Entwicklungsingenieure der Antriebstechnik (+ 4 Punkte auf 30) legte kaum zu. Gerade die absoluten Werte der beiden letztgenannten Positionen zeigen auch, dass die Automobilbranche mitten im Umbruch steckt und deutlich unter Ertragsdruck steht. Am stärksten wuchs die Nachfrage nach Entwicklungsingenieuren im Bereich Elektronik/Elektrotechnik (+ 22 Punkte auf 72), gefolgt von Automatisierungsingenieuren (+ 19 Punkte auf 122).

 

Fast alle analysierten Branchen haben im 4. Quartal 2020 mehr Ingenieure gesucht als im Vorquartal. Einzige Ausnahme war die öffentliche Verwaltung (– 2 Punkte), deren Index-Wert mit 224 allerdings weiterhin sehr hoch ist. Am stärksten stieg die Nachfrage in der IT-Branche (+ 66 auf 239) und im Baugewerbe (+ 19 Punkte auf 213). Umsätze und Auftragslage beider Branchen überstanden die Corona-Pandemie bislang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen relativ unbeschadet.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal entwickelte sich die Zahl der Ingenieurs-Stellenangebote im 4. Quartal 2020 uneinheitlich. Die stärksten Zuwächse gab es bei Bauingenieuren (+ 41 Punkte), Planungsingenieuren (+ 25 Punkte auf 165) und Chemie-Ingenieuren (+ 15 Punkte auf 98). Die stärksten Rückgänge traten auf bei Entwicklungsingenieuren im Bereich Automotive (– 40 Punkte), bei Automatisierungsingenieuren (– 27 Punkte auf 122), bei Entwicklungsingenieuren der Antriebstechnik (– 25 Punkte) und bei Berechnungsingenieuren (– 24 Punkte auf 38).

Sehr heterogen entwickelten sich die Branchen gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Extreme sind einerseits die IT-Branche (+ 97 Punkte), das Baugewerbe (+ 33 Punkte) und die öffentliche Verwaltung (+ 31 Punkte), andererseits die Automobilindustrie (– 16 Punkte auf 32), Architektur- und Ingenieurbüros (– 13 Punkte auf 93) und der Maschinenbau (– 11 Punkte auf 60). Gerade dem Maschinenbau fehlt durch die schwächelnde Automobilbranche eines seiner maßgeblichen Zugpferde.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Ingenieure im 3. Quartal 2020 etwas mehr gesucht

Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 11 Punkte auf einen Wert von 100 gestiegen. Ein Teil des Rückgangs durch den Corona-Lockdown ist damit wieder ausgeglichen. Allerdings liegt der Index-Wert aktuell nur auf dem Niveau der Jahre 2015/2016 und somit deutlich niedriger als in den vergangenen drei Jahren.

Die Nachfrage nach den untersuchten Positionen entwickelte sich im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal uneinheitlich. Die deutlichsten Steigerungen gab es bei Bauingenieuren (+ 32 Punkte auf 219), Planungsingenieuren (+ 19 Punkte auf 156), Maschinenbau-Entwicklungsingenieuren (+ 13 Punkte auf 55) und Projektingenieuren (+ 12 Punkte auf 105). Dagegen sank die Nachfrage für Entwicklungsingenieure im Bereich Elektronik/Elektrotechnik (– 10 Punkte auf 50) deutlich. Bei Entwicklungsingenieuren vieler anderer Fachrichtungen herrschte Stagnation.

Die hohen Index-Werte bei Bau- und Planungsingenieuren lassen sich durch die exzellente Auftragslage im Hoch- und Tiefbau erklären. Auch der Corona-Lockdown hat daran nur wenig geändert.

Dagegen spiegeln die extrem niedrigen Index-Werte für Entwicklungsingenieure der Antriebstechnik bzw. im Bereich Automotive die Transformation in der Automobilbranche wider: weg von Verbrennern, hin zu Stromern und vernetzten Fahrzeugen.

 

In den meisten der analysierten Branchen stieg der Bedarf an Ingenieuren im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal. Besonders stark fiel er in der IT-Branche aus, wo der Index-Wert um 65 Punkte auf 173 kletterte. Der Wert ist damit höher als in den beiden Quartalen unmittelbar vor dem Corona-Lockdown. Der Branche dürfte zugutekommen, dass sie bislang relativ problemlos durch die Krise gekommen ist. Aufgrund der durch Corona weiter beschleunigten Digitalisierung steigt wohl ihr Bedarf an Fachkräften weiter.

Auch die öffentliche Verwaltung suchte mehr Ingenieure (+ 19 Punkte auf 226), wohl vor allem aufgrund des Investitionsstaus bei Infrastrukturprojekten. Einzig in der Automobilindustrie ist die Nachfrage nach Ingenieuren nochmals weiter zurückgegangen (– 4 Punkte auf 24). Es ist der mit großem Abstand niedrigste Index-Wert im Bezugszeitraum seit dem 1. Quartal 2015.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal sank der Bedarf an Ingenieuren in fast allen untersuchten Positionen deutlich bis sehr deutlich. Nur die Index-Werte für Bauingenieure (+ 28 Punkte) und Planungsingenieure (+ 17 Punkte) sind gestiegen. Am stärksten sanken die Index-Werte für Automatisierungsingenieure (– 70 Punkte) und Entwicklungsingenieure im Automobilbereich (– 63 Punkte). In der Mehrzahl der Branchen gingen die Index-Werte gegenüber dem Vorquartal ebenfalls zurück. Eine Ausnahme bildete die öffentliche Verwaltung (+ 33 Punkte). Das Baugewerbe zeigt ein kleines Plus (+ 4 Punkte), die IT-Branche ist unverändert. Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Ingenieure im 2. Quartal 2020 spürbar weniger gesucht

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Der Hays-Fachkräfte-Index Engineering ist im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 32 Punkte auf 89 gesunken. Maßgeblicher Grund ist die Corona-Pandemie. Es ist der niedrigste Index-Wert der vergangenen 18 Quartale, niedriger als das Bezugsniveau von 100 im 1. Quartal 2015.

Die Rückgänge bei den Stellenangeboten fielen für die untersuchten Positionen unterschiedlich stark aus. Sehr stark gesunken ist die Nachfrage nach Automatisierungsingenieuren (– 59 Punkte auf 96) und Versuchsingenieuren (– 41 Punkte auf 66). Am geringsten war dagegen der Rückgang bei Betriebsingenieuren (– 6 Punkte auf 100), gefolgt von Chemieingenieuren (– 14 Punkte auf 78), Konstruktionsingenieuren (– 19 Punkte auf 46) und Entwicklungsingenieuren für Antriebstechnik (– 20 Punkte auf 27). Der Index-Wert bei Entwicklungsingenieuren für Antriebstechnik ist historisch niedrig.

Aufgrund der hohen Zahl an Stellenangeboten für Bauingenieure ist das Baugewerbe – nicht überraschend – die Branche, für die der Bedarf im letzten Quartal am stärksten gewachseUnter allen analysierten Branchen blieb die Zahl der Stellenanzeigen im 2. Quartal 2020 nur in der öffentlichen Verwaltung stabil (+ 2 Punkte auf 207). Sonst gab es überall Rückgänge. Am stärksten fielen diese in der IT-Branche (– 61 Punkte auf 108) sowie bei Architektur- und Ingenieurbüros (– 44 Punkte auf 78) aus.

 

Auch verglichen mit dem Vorjahresquartal war die Zahl der ausgeschriebenen Stellen rückläufig, allerdings stark unterschiedlich. Am stärksten betroffen waren Automatisierungsingenieure (– 97 Punkte) und Automotive-Entwicklungsingenieure (– 82 Punkte). Andererseits gab es bei Bauingenieuren lediglich einen Rückgang um 8 Punkte und bei Planungsingenieuren um 9 Punkte. Bei den Branchen blieb nur die öffentliche Verwaltung stabil (+ 1 Punkt). Den stärksten Einbruch gab es in der IT-Branche (– 215 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Vor Corona lief Arbeitsmarkt für Ingenieure gut

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Vor der Corona-Pandemie zeigte sich der Arbeitsmarkt für Ingenieure im letzten Quartal positiv. Die Auswirkungen von Corona werden erst im 2. Quartal 2020 spürbar sein. So erhöhte sich der Index für Ingenieure im Vergleich zum Vorquartal um 12 Indexpunkte auf 121. Vor allem Bauingenieure (+28 Indexpunkte) wurden im letzten Quartal deutlich stärker gesucht. Für sie stieg der Index um 28 Punkte auf den neuen Rekordwert von 220. Auch bei den absoluten Zahlen sind Bauingenieure mit großem Abstand die am häufigsten geforderte Ingenieurgruppe.

Spezialisierungen    

Spezialisierungen    

Für Elektroingenieure, die am zweitmeisten gesuchte Gruppe, legte der Index im letzten Quartal von 112 auf 126 Indexpunkte zu. Entwicklungsingenieure wurden ebenfalls etwas stärker nachgefragt, der Index stieg hier im Vergleich zum Vorquartal um 3 auf 78 Punkte.

Aufgrund der hohen Zahl an Stellenangeboten für Bauingenieure ist das Baugewerbe – nicht überraschend – die Branche, für die der Bedarf im letzten Quartal am stärksten gewachsen ist. Der Index stieg hier um 24 auf 204 Punkte. Ebenfalls weiter auf dem Vormarsch in Sachen Stellen für Ingenieure ist der öffentliche Sektor mit einem Zuwachs von 13 auf 205 Punkte. Im verarbeitenden Gewerbe erhöhte sich die Nachfrage nach Ingenieuren moderat um 5 auf 92 Punkte.

Branche    

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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