Zwei junge Ärzte schauen auf einen Befund und unterhalten sich

Fachkräfte-Index
Procurement

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Illustration - Balkendiagramm mit vier Balken
Quartal 1/2026

Nachfrage im Einkauf zieht kräftig an

Der Hays Fachkräfte-Index Procurement steigt im ersten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 39 Prozentpunkte auf 81 Prozent. Damit liegt er über dem Gesamtindex von 62 Prozent und erreicht zugleich den höchsten Stand seit Q2/2025.

Breite Erholung über alle Einkaufsrollen hinweg

Zu Beginn des Jahres 2026 zeigt sich in sämtlichen Einkaufsrollen eine positive Nachfrageentwicklung. Operative Einkäufer bleiben unverändert die führende Berufsgruppe und erreichen mit einem Plus von 33 Prozentpunkten einen Indexwert von 206 Prozent, deutlich oberhalb des Durchschnitts. Auch strategische Einkäufer gewinnen stark an Bedeutung und steigen um 55 Prozentpunkte auf 141 Prozent.

Ebenfalls gefragt sind Category Manager (+26 Prozentpunkte auf 102 Prozent) sowie Lieferantenmanager, deren Bedarf um 54 Prozentpunkte auf 98 Prozent zunimmt. Beide Rollen liegen damit über dem Procurement-Index.

Unterdurchschnittlich nachgefragt werden weiterhin Projekteinkäufer (+29 Prozentpunkte auf 29 Prozent), Einkaufssachbearbeiter (+23 Prozentpunkte auf 22 Prozent) sowie technische Einkäufer (+28 Prozentpunkte auf 9 Prozent). Allerdings liegen nun alle betrachteten Rollen wieder über dem Ausgangsniveau von Q1/2015.

Branchenübergreifender Aufwärtstrend – IT als einzige Ausnahme

Auf Branchenebene zeigt sich insgesamt eine weitgehend positive Nachfrageentwicklung nach Procurement-Fachkräften. Mit Ausnahme der IT-Branche, die einen deutlichen Rückgang verzeichnet (−79 Prozentpunkte auf 67 %), suchen alle ausgewerteten Branchen im ersten Quartal 2026 mehr Fachkräfte als im Vorquartal.

Das höchste Nachfrageniveau im aktuellen Quartal weisen Personaldienstleister auf (+39 Prozentpunkte auf 80 %), gefolgt von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+54 Prozentpunkte auf 78 %).

Ebenfalls auf einem hohen Niveau liegt der Handel, dessen Index um 10 Prozentpunkte auf 73 Prozent steigt. Das sonstige verarbeitende Gewerbe legt kräftig zu und erreicht nach einem Plus von 52 Prozentpunkten einen Wert von 72 Prozent.

Am unteren Ende der Skala liegen im aktuellen Quartal der Maschinenbau (−14 %) sowie die Automobilbranche (−72 %). Beide Branchen verzeichnen mit jeweils +3 Prozentpunkten zugleich den geringsten Zuwachs gegenüber dem Vorquartal.

Nachfrage nach Einkaufspositionen im Jahresvergleich rückläufig

Im Vergleich zu Q1/2025 sind die Stellenausschreibungen für Einkaufspositionen insgesamt spürbar zurückgegangen (−33 Prozentpunkte).

Besonders stark betroffen sind Einkaufssachbearbeiter, deren Indexwert um 92 Prozentpunkte auf 22 Prozent sinkt, sowie operative Einkäufer (−90 Prozentpunkte auf 206 %) und Category Manager (−85 Prozentpunkte auf 98 %). Diese Rollen verzeichnen damit die stärksten Einbrüche im Jahresvergleich.

Moderater fällt der Rückgang bei technischen Einkäufern aus (−18 Prozentpunkte auf 9 %). Auch strategische Einkäufer (−10 Prozentpunkte auf 141 %) sowie Projekteinkäufer (−8 Prozentpunkte auf 29 %) sind zwar rückläufig, zeigen im Vergleich jedoch eine wesentlich höhere Stabilität.

Auf Branchenebene weist ausschließlich die IT-Branche eine positive Entwicklung auf. Hier steigt die Nachfrage nach Einkaufsspezialistinnen und -spezialisten um 51 Prozentpunkte auf 67 Prozent. In allen übrigen Branchen ist der Bedarf hingegen rückläufig. Besonders stark betroffen sind die Personaldienstleister mit einem Minus von 60 Prozentpunkten auf 80 Prozent. Den geringsten Rückgang verzeichnet die Elektronikbranche mit −6 Prozentpunkten auf 20 Prozent.

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Über den Hays Fachkräfte-Index

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

Für Interviewanfragen sowie Kommentierungen zum Fachkräfte-Index stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Über Hays

Hays plc ist der weltweit führende Spezialist für Personallösungen wie etwa RPO und MSP. Als Experte für die Rekrutierung hochqualifizierter Fachkräfte ist Hays marktführend. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Die Gruppe beschäftigt ca. 12.100 Mitarbeiter in 254 Niederlassungen weltweit. In Deutschland vermittelt Hays Spezialistinnen und Spezialisten u.a. aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail, Healthcare und HR.

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Kathrin Möckel

Head of Market Research
  • Hays
  • Glücksteinallee 67
  • 68163 Mannheim
Kathrin Möckel
Kathrin Möckel

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Nachfrage im Einkauf weiter rückläufig

Der Hays Fachkräfte-Index Procurement geht in Q4/2025 gegenüber dem Vorquartal um 16 Prozentpunkte zurück und liegt nun bei 41 Prozent.  Damit befindet er sich über dem Gesamtindex von 35 Prozent, erreicht aber den niedrigsten Wert seit Q3/2021.
 

Teilweise deutliche Unterschiede zwischen operativ/strategischen und administrativen Funktionen

Innerhalb der Einkaufsfunktionen zeigen sich deutliche Unterschiede. Operative Einkäufer bleiben unverändert die führende Berufsgruppe bei 173 Prozent und damit klar über dem Durchschnitt, ebenso wie strategische Einkäufer (-7 Prozentpunkte auf 86 %).

Auch Category Manager (-14 Prozentpunkte auf 76 %) und Lieferantenmanager (-41 Prozentpunkte auf 44 %) liegen über dem Procurement-Index.

Unterdurchschnittlich und gleichzeitig auf dem Ausgangsniveau von Q1/2015 liegen Projekteinkäufer (-7 Prozentpunkte auf 0 %). Einkaufssachbearbeiter (-5 Prozentpunkte auf -1 %) und Technische Einkäufe (-20 Prozentpunkte auf -19 %) liegen sogar darunter.

Die Nachfrage konzentriert sich demnach klar auf operative und strategische Einkaufsrollen, während projektbezogene und administrative Funktionen in den Hintergrund rücken.
 

Fast alle Branchen suche weniger Procurement-Fachkräfte als im Vorquartal

Auf Branchenebene zeigt sich eine beinahe durchgehend negative Nachfrageentwicklung. Außer im Maschinenbau (+11 Prozentpunkte auf -17 %) suchen alle ausgewerteten Bereiche weniger Procurement-Fachkräfte als im Vorquartal.

Die Handel-Branche bleibt mit einer Verringerung um einen Prozentpunkt auf 63 Prozent auf unverändertem Niveau. Die Branchen Automobil (-6 Prozentpunkte auf -75 %), Elektronik/Elektrotechnik/Optik (-13 Prozentpunkte auf -7 %), sowie die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (-13 Prozentpunkte auf 25 %) verzeichnen deutliche Rückgänge.

Noch stärker fällt die Nachfrage bei den Personaldienstleistern und dem sonstigen verarbeitenden Gewerbe (jeweils -24 Prozentpunkt auf 41 bzw. 20 %). Am stärksten bricht der Personalbedarf in der IT ein, hier sinkt der Indexwert um 78 Prozentpunkte auf 146 Prozent.
 

Procurement im Wandel: Operative Rollen bleiben Ankerpunkt

Procurement startet 2025 mit teilweise sehr hohen Indizes, geht im Jahresverlauf aber deutlich auseinander. Am stärksten bleiben die operativen Einkaufsrollen, die das ganze Jahr über deutlich über dem Ausgangsniveau liegen. Auch wenn die Werte gegenüber dem starken Jahresbeginn etwas zurückgehen, behalten diese Funktionen eine stabile Nachfragebasis und gehören eindeutig zu den Rollen, die auch in ruhigeren Marktphasen gebraucht gefragt sind.

Strategische und warengruppenbezogene Profile starten ebenfalls hoch. Sie bleiben gefragt, rücken jedoch weniger stark in den Vordergrund als zu Jahresbeginn. Projekt- und spezialisiertes Einkaufs-Know-how entwickelt sich hingegen zurückhaltender und bewegt sich zum Jahresende eher auf niedrigem Level.

Auf Branchenseite zeigt sich ein durchmischtes Bild: Handel, sonstiges verarbeitendes Gewerbe und Personaldienstleister bleiben über weite Strecken solide, auch wenn sie im Verlauf etwas an Höhe verlieren. Automobil und Maschinenbau sind dagegen durchgängig schwächer unterwegs und rutschen im Laufe des Jahres weiter ab. Ein klarer Ausreißer nach oben ist die IT-Branche, die ab Q2 deutlich anzieht und zeitweise sogar zu den stärksten Treibern der Procurement‑Nachfrage wird.

Insgesamt zeigt 2025 ein Marktbild, das sich klar aufteilt: Operativer Einkauf bleibt die verlässlichste und stabilste Säule, während strategische und projektbezogene Rollen an Tempo verlieren und die Branchendynamik zwischen stark und schwach schwankt.

Nachfrage im Einkauf weiter rückläufig

Der Hays Fachkräfte-Index Procurement geht in Q4/2025 gegenüber dem Vorquartal um 16 Prozentpunkte zurück und liegt nun bei 41 Prozent.  Damit befindet er sich über dem Gesamtindex von 35 Prozent, erreicht aber den niedrigsten Wert seit Q3/2021.
 

Teilweise deutliche Unterschiede zwischen operativ/strategischen und administrativen Funktionen

Innerhalb der Einkaufsfunktionen zeigen sich deutliche Unterschiede. Operative Einkäufer bleiben unverändert die führende Berufsgruppe bei 173 Prozent und damit klar über dem Durchschnitt, ebenso wie strategische Einkäufer (-7 Prozentpunkte auf 86 %).

Auch Category Manager (-14 Prozentpunkte auf 76 %) und Lieferantenmanager (-41 Prozentpunkte auf 44 %) liegen über dem Procurement-Index.

Unterdurchschnittlich und gleichzeitig auf dem Ausgangsniveau von Q1/2015 liegen Projekteinkäufer (-7 Prozentpunkte auf 0 %). Einkaufssachbearbeiter (-5 Prozentpunkte auf -1 %) und Technische Einkäufe (-20 Prozentpunkte auf -19 %) liegen sogar darunter.

Die Nachfrage konzentriert sich demnach klar auf operative und strategische Einkaufsrollen, während projektbezogene und administrative Funktionen in den Hintergrund rücken.
 

Fast alle Branchen suche weniger Procurement-Fachkräfte als im Vorquartal

Auf Branchenebene zeigt sich eine beinahe durchgehend negative Nachfrageentwicklung. Außer im Maschinenbau (+11 Prozentpunkte auf -17 %) suchen alle ausgewerteten Bereiche weniger Procurement-Fachkräfte als im Vorquartal.

Die Handel-Branche bleibt mit einer Verringerung um einen Prozentpunkt auf 63 Prozent auf unverändertem Niveau. Die Branchen Automobil (-6 Prozentpunkte auf -75 %), Elektronik/Elektrotechnik/Optik (-13 Prozentpunkte auf -7 %), sowie die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (-13 Prozentpunkte auf 25 %) verzeichnen deutliche Rückgänge.

Noch stärker fällt die Nachfrage bei den Personaldienstleistern und dem sonstigen verarbeitenden Gewerbe (jeweils -24 Prozentpunkt auf 41 bzw. 20 %). Am stärksten bricht der Personalbedarf in der IT ein, hier sinkt der Indexwert um 78 Prozentpunkte auf 146 Prozent.
 

Procurement im Wandel: Operative Rollen bleiben Ankerpunkt

Procurement startet 2025 mit teilweise sehr hohen Indizes, geht im Jahresverlauf aber deutlich auseinander. Am stärksten bleiben die operativen Einkaufsrollen, die das ganze Jahr über deutlich über dem Ausgangsniveau liegen. Auch wenn die Werte gegenüber dem starken Jahresbeginn etwas zurückgehen, behalten diese Funktionen eine stabile Nachfragebasis und gehören eindeutig zu den Rollen, die auch in ruhigeren Marktphasen gebraucht gefragt sind.

Strategische und warengruppenbezogene Profile starten ebenfalls hoch. Sie bleiben gefragt, rücken jedoch weniger stark in den Vordergrund als zu Jahresbeginn. Projekt- und spezialisiertes Einkaufs-Know-how entwickelt sich hingegen zurückhaltender und bewegt sich zum Jahresende eher auf niedrigem Level.

Auf Branchenseite zeigt sich ein durchmischtes Bild: Handel, sonstiges verarbeitendes Gewerbe und Personaldienstleister bleiben über weite Strecken solide, auch wenn sie im Verlauf etwas an Höhe verlieren. Automobil und Maschinenbau sind dagegen durchgängig schwächer unterwegs und rutschen im Laufe des Jahres weiter ab. Ein klarer Ausreißer nach oben ist die IT-Branche, die ab Q2 deutlich anzieht und zeitweise sogar zu den stärksten Treibern der Procurement‑Nachfrage wird.

Insgesamt zeigt 2025 ein Marktbild, das sich klar aufteilt: Operativer Einkauf bleibt die verlässlichste und stabilste Säule, während strategische und projektbezogene Rollen an Tempo verlieren und die Branchendynamik zwischen stark und schwach schwankt.


Rückläufige Nachfrage nach Procurement-Fachkräften

Der Hays-Fachkräfte-Index Procurement verringert sich im 3. Quartal 2025 um 30 Prozentpunkte auf 57 Prozent. Damit liegt er immer noch 10 Prozentpunkte über dem Gesamtindex (47 %), welcher sich aus der Nachfrage aller analysierten Berufsgruppen ergibt.
 

Durchweg negative Nachfrageentwicklung, aber weiterhin hoher Bedarf

Der Bedarf an Fachkräften ist im Procurement im Vergleich zum Vorquartal in allen ausgewerteten Positionen gesunken. Teilweise sind die Werte wieder nahe dem Niveau von Q1/2015.

Überdurchschnittlich gesucht werden weiterhin operative Einkäufer (-51 Prozentpunkte auf 173 %), Strategische Einkäufer (-29 Prozentpunkte auf 93 %) und Category Manager (-1 Prozentpunkt auf 90 %). Die Nachfrage nach Lieferantenmanagern geht am stärksten zurück und liegt nun bei 85 Prozent, was einem Minus von 66 Prozentpunkten entspricht.

Die restlichen Positionen liegen unter dem Procurement-Index. Projekteinkäufer kommen auf 7 Prozent (-10 Prozentpunkte), Einkaufssachbearbeiter auf 4 Prozent (-48 Prozentpunkte) und technische Einkäufer auf 1 Prozent (- 18 Prozentpunkte).

Trotz des allgemeinen Rückgangs bleibt die Nachfrage nach Schlüsselpositionen wie operativen und strategischen Einkäufern sowie Category Managern hoch. Das zeigt, dass Unternehmen weiterhin gezielt in zentrale Rollen investieren, um ihre Einkaufsstrategien abzusichern, auch wenn konjunkturelle Einflüsse spürbar sind.
 

IT-Branche mit starkem Nachfrageplus, restliche Branchen bleiben rückläufig

Nur eine Branche zeigt in der Branchenauswertung einen höheren Fachkräftebedarf: IT-Unternehmen (+81 Prozentpunkte auf 224 %).

Die übrigen Branchen verzeichnen rückläufige Nachfragewerte. Weiterhin stark gefragt sind Personaldienstleister mit 65 Prozent (-40 Prozentpunkte), Handel mit 64 Prozent (-7 Prozentpunkte) und das sonstige verarbeitende Gewerbe (44 %, -34 Prozentpunkte). Sehr gering fällt die Nachfrage hingegen im Bereich Elektrotechnik (6 %, -27 Prozentpunkte), Maschinenbau (-28 %, -24 Prozentpunkte) und Automobil (-69 %, - 14 Prozentpunkte) aus.
 

Starke Entwicklung in IT, ansonsten durchweg negativer Trend im Vergleich zum Vorjahresquartal

Im Vergleich zu Q3/2024 sind die Stellenausschreibungen für Einkaufspositionen insgesamt deutlich zurückgegangen (-65 Prozentpunkte).

Besonders stark betroffen sind Einkaufssachbearbeiter (-151 Prozentpunkte auf 4 %), operative Einkäufer (-146 Prozentpunkte auf 173 %) und Category Manager (-93 Prozentpunkte auf 90 %). Auch strategische Einkäufer (-57 Prozentpunkte auf 93 %), Lieferantenmanager (-98 Prozentpunkte auf 85 %) und Projekteinkäufer (-30 Prozentpunkte auf 7 %) werden deutlich weniger nachgefragt. Technische Einkäufer verzeichnen mit -10 Prozentpunkten auf 1 % ebenfalls einen Rückgang.

Bei den Branchen zeigt nur die IT-Branche eine positive Entwicklung: Hier steigt die Nachfrage nach Einkaufsspezialistinnen und -spezialisten deutlich (+186 Prozentpunkte auf 224 %). In allen anderen Branchen ist der Bedarf rückläufig. Besonders stark betroffen sind die Personaldienstleister mit einem Minus von 106 Prozentpunkten auf 65 %. In der Automobilbranche (-31 Prozentpunkte auf -69 %) und im Maschinenbau (-27 Prozentpunkte auf -28 %) setzt sich der Abwärtstrend fort. Die Elektronikbranche verzeichnet mit -11 Prozentpunkten auf 6 % den geringsten Rückgang.

Rückläufige Nachfrage nach Procurement-Fachkräften

Der Hays-Fachkräfte-Index Procurement verringert sich im 3. Quartal 2025 um 30 Prozentpunkte auf 57 Prozent. Damit liegt er immer noch 10 Prozentpunkte über dem Gesamtindex (47 %), welcher sich aus der Nachfrage aller analysierten Berufsgruppen ergibt.
 

Durchweg negative Nachfrageentwicklung, aber weiterhin hoher Bedarf

Der Bedarf an Fachkräften ist im Procurement im Vergleich zum Vorquartal in allen ausgewerteten Positionen gesunken. Teilweise sind die Werte wieder nahe dem Niveau von Q1/2015.

Überdurchschnittlich gesucht werden weiterhin operative Einkäufer (-51 Prozentpunkte auf 173 %), Strategische Einkäufer (-29 Prozentpunkte auf 93 %) und Category Manager (-1 Prozentpunkt auf 90 %). Die Nachfrage nach Lieferantenmanagern geht am stärksten zurück und liegt nun bei 85 Prozent, was einem Minus von 66 Prozentpunkten entspricht.

Die restlichen Positionen liegen unter dem Procurement-Index. Projekteinkäufer kommen auf 7 Prozent (-10 Prozentpunkte), Einkaufssachbearbeiter auf 4 Prozent (-48 Prozentpunkte) und technische Einkäufer auf 1 Prozent (- 18 Prozentpunkte).

Trotz des allgemeinen Rückgangs bleibt die Nachfrage nach Schlüsselpositionen wie operativen und strategischen Einkäufern sowie Category Managern hoch. Das zeigt, dass Unternehmen weiterhin gezielt in zentrale Rollen investieren, um ihre Einkaufsstrategien abzusichern, auch wenn konjunkturelle Einflüsse spürbar sind.
 

IT-Branche mit starkem Nachfrageplus, restliche Branchen bleiben rückläufig

Nur eine Branche zeigt in der Branchenauswertung einen höheren Fachkräftebedarf: IT-Unternehmen (+81 Prozentpunkte auf 224 %).

Die übrigen Branchen verzeichnen rückläufige Nachfragewerte. Weiterhin stark gefragt sind Personaldienstleister mit 65 Prozent (-40 Prozentpunkte), Handel mit 64 Prozent (-7 Prozentpunkte) und das sonstige verarbeitende Gewerbe (44 %, -34 Prozentpunkte). Sehr gering fällt die Nachfrage hingegen im Bereich Elektrotechnik (6 %, -27 Prozentpunkte), Maschinenbau (-28 %, -24 Prozentpunkte) und Automobil (-69 %, - 14 Prozentpunkte) aus.
 

Starke Entwicklung in IT, ansonsten durchweg negativer Trend im Vergleich zum Vorjahresquartal

Im Vergleich zu Q3/2024 sind die Stellenausschreibungen für Einkaufspositionen insgesamt deutlich zurückgegangen (-65 Prozentpunkte).

Besonders stark betroffen sind Einkaufssachbearbeiter (-151 Prozentpunkte auf 4 %), operative Einkäufer (-146 Prozentpunkte auf 173 %) und Category Manager (-93 Prozentpunkte auf 90 %). Auch strategische Einkäufer (-57 Prozentpunkte auf 93 %), Lieferantenmanager (-98 Prozentpunkte auf 85 %) und Projekteinkäufer (-30 Prozentpunkte auf 7 %) werden deutlich weniger nachgefragt. Technische Einkäufer verzeichnen mit -10 Prozentpunkten auf 1 % ebenfalls einen Rückgang.

Bei den Branchen zeigt nur die IT-Branche eine positive Entwicklung: Hier steigt die Nachfrage nach Einkaufsspezialistinnen und -spezialisten deutlich (+186 Prozentpunkte auf 224 %). In allen anderen Branchen ist der Bedarf rückläufig. Besonders stark betroffen sind die Personaldienstleister mit einem Minus von 106 Prozentpunkten auf 65 %. In der Automobilbranche (-31 Prozentpunkte auf -69 %) und im Maschinenbau (-27 Prozentpunkte auf -28 %) setzt sich der Abwärtstrend fort. Die Elektronikbranche verzeichnet mit -11 Prozentpunkten auf 6 % den geringsten Rückgang.


Rückläufige Nachfrage nach Procurement-Fachkräften

Der Hays-Fachkräfte-Index Procurement geht im 2. Quartal 2025 um 27 Prozentpunkte auf 87 Prozent zurück. Trotzdem liegt er 22 Prozentpunkte über dem Gesamtindex (65 %), welcher sich aus der Nachfrage aller berechneten Berufsgruppen ergibt.

Durchweg negative Nachfrageentwicklung, aber weiterhin hoher Bedarf

Der Bedarf an Fachkräften ist im Procurement im Vergleich zum Vorquartal in allen ausgewerteten Positionen gesunken. Trotzdem liegen die Indizes in allen Berufsgruppen deutlich über dem Ausgangswert in Q1/2015.

Überdurchschnittlich gesucht werden weiterhin operative Einkäufer (-73 Prozentpunkte auf 224 %), Lieferantenmanager (-32 Prozentpunkte auf 151 %), strategische Einkäufer und Category Manager (je -28 Prozentpunkte auf 122 % bzw. 91 %).

Unter dem Procurement-Index liegen Einkaufssachbearbeiter (-62 Prozentpunkte auf 52 %), technische Einkäufer (-8 Prozentpunkte auf 19 %) und Projekteinkäufer (-20 Prozentpunkte auf 17 %).

Es zeigt sich, dass vor allem operative Positionen deutlich weniger gesucht werden als im Vorquartal, während der Bedarf bei technischen Einkäufern weniger einbricht. Diese Positionen gelten als strategisch wichtig, da sie in Zeiten angespannter Lieferketten und steigender Rohstoffpreise eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung effizienter Beschaffungsprozesse spielen. Der moderate Rückgang in diesem Bereich deutet darauf hin, dass Unternehmen weiterhin auf qualifizierte Fachkräfte setzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, aber trotzdem von konjunkturellen Schwankungen betroffen sind.

Gesteigerte Nachfrage in IT- und Elektronikbranche, restliche Branchen rückläufig

In der Branchenauswertung lässt sich eine deutlich höhere Nachfrage nach Procurement-Fachkräften in der IT erkennen (+127 Prozentpunkte auf 143 %). In der Elektronikbranche steigt der Bedarf um 7 Prozentpunkte auf 33 Prozent. Gerade in Zeiten digitaler Umbrüche und globaler Lieferketten benötigt es Expertinnen und Experten im Einkauf, welche durch technisches Verständnis und Verhandlungsgeschick Kosten optimieren und Innovationen ermöglichen können.

Leicht zurückgegangen sind Vakanzen im Bereich Automobil (-2 Prozentpunkte auf -55 %). Es folgen das sonstige verarbeitende Gewerbe (-6 Prozentpunkte 78 %) und der Maschinenbau (-10 Prozentpunkte auf -4 %). 

Im Handel, bei freiberuflichenwissenschaftlichen Unternehmensdienstleistern und in der Personaldienstleistungsbranche sind die Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorquartal stark eingebrochen (-27 Prozentpunkte auf 71 %, - 43 Prozentpunkte auf 48 % und -36 Prozentpunkte auf 105 %). Trotzdem befinden sie sich weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau als zu Beginn der Berechnungen.

Starke Entwicklung in IT, ansonsten durchweg negativer Trend im Vergleich zum Vorjahresquartal

Im Vergleich zu Q2/2024 sind die Stellenausschreibungen für alle ausgewerteten Positionen deutlich zurückgegangen. Besonders die Vakanzen für Einkaufssachbearbeiter (-85 Prozentpunkte auf 52 %) und Category Manager (-81 Prozentpunkte auf 91 %) sinken stark. Ebenfalls kräftig verringert sich die Nachfrage nach operativen Einkäufern (-52 Prozentpunkte auf 224 %), strategischen Einkäufern (-48 Prozentpunkte auf 122 %) sowie Projekteinkäufern (-42 Prozentpunkte auf 17 %).

Lieferantenmanager (-24 Prozentpunkte auf 151 %) und technische Einkäufer (-16 Prozentpunkte auf 19 %) werden auch weniger gesucht.

In den Branchen steigt die Nachfrage nach Spezialistinnen und Spezialisten im Einkauf lediglich in der IT (+72 Prozentpunkte auf 143 %). In den weiteren Branchen ist der Bedarf eingebrochen: Mit einem Rückgang um 10 Prozentpunkte auf 33 Prozent betrifft es die Elektronik-Branche noch am geringsten, während der Rückgang bei Personaldienstleistern am stärksten ausfällt (-81 Prozentpunkte auf 105 %).

Rückläufige Nachfrage nach Procurement-Fachkräften

Der Hays-Fachkräfte-Index Procurement geht im 2. Quartal 2025 um 27 Prozentpunkte auf 87 Prozent zurück. Trotzdem liegt er 22 Prozentpunkte über dem Gesamtindex (65 %), welcher sich aus der Nachfrage aller berechneten Berufsgruppen ergibt.

Durchweg negative Nachfrageentwicklung, aber weiterhin hoher Bedarf

Der Bedarf an Fachkräften ist im Procurement im Vergleich zum Vorquartal in allen ausgewerteten Positionen gesunken. Trotzdem liegen die Indizes in allen Berufsgruppen deutlich über dem Ausgangswert in Q1/2015.

Überdurchschnittlich gesucht werden weiterhin operative Einkäufer (-73 Prozentpunkte auf 224 %), Lieferantenmanager (-32 Prozentpunkte auf 151 %), strategische Einkäufer und Category Manager (je -28 Prozentpunkte auf 122 % bzw. 91 %).

Unter dem Procurement-Index liegen Einkaufssachbearbeiter (-62 Prozentpunkte auf 52 %), technische Einkäufer (-8 Prozentpunkte auf 19 %) und Projekteinkäufer (-20 Prozentpunkte auf 17 %).

Es zeigt sich, dass vor allem operative Positionen deutlich weniger gesucht werden als im Vorquartal, während der Bedarf bei technischen Einkäufern weniger einbricht. Diese Positionen gelten als strategisch wichtig, da sie in Zeiten angespannter Lieferketten und steigender Rohstoffpreise eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung effizienter Beschaffungsprozesse spielen. Der moderate Rückgang in diesem Bereich deutet darauf hin, dass Unternehmen weiterhin auf qualifizierte Fachkräfte setzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, aber trotzdem von konjunkturellen Schwankungen betroffen sind.

Gesteigerte Nachfrage in IT- und Elektronikbranche, restliche Branchen rückläufig

In der Branchenauswertung lässt sich eine deutlich höhere Nachfrage nach Procurement-Fachkräften in der IT erkennen (+127 Prozentpunkte auf 143 %). In der Elektronikbranche steigt der Bedarf um 7 Prozentpunkte auf 33 Prozent. Gerade in Zeiten digitaler Umbrüche und globaler Lieferketten benötigt es Expertinnen und Experten im Einkauf, welche durch technisches Verständnis und Verhandlungsgeschick Kosten optimieren und Innovationen ermöglichen können.

Leicht zurückgegangen sind Vakanzen im Bereich Automobil (-2 Prozentpunkte auf -55 %). Es folgen das sonstige verarbeitende Gewerbe (-6 Prozentpunkte 78 %) und der Maschinenbau (-10 Prozentpunkte auf -4 %). 

Im Handel, bei freiberuflichenwissenschaftlichen Unternehmensdienstleistern und in der Personaldienstleistungsbranche sind die Stellenausschreibungen im Vergleich zum Vorquartal stark eingebrochen (-27 Prozentpunkte auf 71 %, - 43 Prozentpunkte auf 48 % und -36 Prozentpunkte auf 105 %). Trotzdem befinden sie sich weiterhin auf einem deutlich höheren Niveau als zu Beginn der Berechnungen.

Starke Entwicklung in IT, ansonsten durchweg negativer Trend im Vergleich zum Vorjahresquartal

Im Vergleich zu Q2/2024 sind die Stellenausschreibungen für alle ausgewerteten Positionen deutlich zurückgegangen. Besonders die Vakanzen für Einkaufssachbearbeiter (-85 Prozentpunkte auf 52 %) und Category Manager (-81 Prozentpunkte auf 91 %) sinken stark. Ebenfalls kräftig verringert sich die Nachfrage nach operativen Einkäufern (-52 Prozentpunkte auf 224 %), strategischen Einkäufern (-48 Prozentpunkte auf 122 %) sowie Projekteinkäufern (-42 Prozentpunkte auf 17 %).

Lieferantenmanager (-24 Prozentpunkte auf 151 %) und technische Einkäufer (-16 Prozentpunkte auf 19 %) werden auch weniger gesucht.

In den Branchen steigt die Nachfrage nach Spezialistinnen und Spezialisten im Einkauf lediglich in der IT (+72 Prozentpunkte auf 143 %). In den weiteren Branchen ist der Bedarf eingebrochen: Mit einem Rückgang um 10 Prozentpunkte auf 33 Prozent betrifft es die Elektronik-Branche noch am geringsten, während der Rückgang bei Personaldienstleistern am stärksten ausfällt (-81 Prozentpunkte auf 105 %).


Nachfrage nach Procurement-Fachkräften steigt im ersten Quartal 2025

Der Hays-Fachkräfte-Index Procurement steigt kräftig um 22 Prozentpunkte auf 114 Prozent im Vergleich zum Vorquartal an. Er liegt deutlich über dem Gesamtindex von 87 Prozent.

Überwiegend positive Nachfrageentwicklung in Berufsgruppen

Beinahe alle ausgewerteten Berufsgruppen werden im ersten Quartal 2025 stärker gesucht als zum Jahresende 2024. Den größten prozentualen Anstieg verzeichnen operative Einkäufer (+60 Prozentpunkte auf 297 %), gefolgt von strategischen Einkäufern (+31 Prozentpunkte auf 150 %) und Lieferantenmanagern (+31 Prozentpunkte auf 183 %). Auch für Projekteinkäufer (+22 Prozentpunkte auf 37 %) und technische Einkäufer (+16 Prozentpunkte auf 27 %) werden verstärkt Vakanzen veröffentlicht. Gleichgeblieben ist der Bedarf sowohl bei Einkaufssachbearbeitern (+1 Prozentpunkt auf 114 %) als auch bei Category Managern (± 0 Prozentpunkte auf 119 %).

Die Top-3 Berufe mit einem überdurchschnittlichen Indexwert, also besonders stark gefragte Positionen, sind dabei folgende:​​​​

  • Operative Einkäufer: 297 Prozent

  • Lieferantenmanager: 183 Prozent

  • Strategische Einkäufer: 150 Prozent

Uneinheitliches Bild in Branchen

In den ausgewerteten Branchen entwickeln sich der Bedarf an Procurement-Fachkräften unterschiedlich: Im sonstigen verarbeitenden Gewerbe (+29 Prozentpunkte auf 84 %), in der Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+23 Prozentpunkte auf 26 %), im Handel (+23 Prozentpunkte auf 98 %) und bei Personaldienstleistern (+ 15 Prozentpunkte auf 141 %) werden mehr Mitarbeitende gesucht.

Sinkend verhält sich die Nachfrage in den restlichen Branchen. Besonders zurückgegangen ist der Bedarf in der IT (-17 Prozentpunkte auf 16 %) und im Maschinenbau (-10 Prozentpunkte auf 6 %). Auch Unternehmensdienstleister suchen deutlich weniger Mitarbeitende im Einkauf als im Quartal zuvor (-5 Prozentpunkte auf 91 %).

In der Automobilbranche sinkt die Nachfrage am geringsten (-3 Prozentpunkte auf -53 %). Allerdings liegt der Gesamtwert von -53 Prozent hier deutlich unter dem Ausgangsquartal Q1/2015. Durch den anhaltenden Transformationsprozess und die in den letzten Jahren durchgeführte Konsolidierung der Lieferantenbasis reduziert sich die Fachkräftenachfrage zunehmend, auch im Bereich Procurement.

Starker Nachfrageeinbruch im Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahresquartal Q1/2024 werden alle berechneten Berufsgruppen deutlich weniger gesucht. Die Gesamtnachfrage sinkt um 52 Prozentpunkte auf 114 Prozent.

Am stärksten betroffen sind Lieferantenmanager (-69 Prozentpunkte auf 183 %) und Operative Einkäufer (-66 Prozentpunkte auf 297 %). Auch Category Manager verlieren 59 Prozentpunkte und erreichen einen Indexwert von 119 Prozent. Für die anderen ausgewerteten Berufe liegt der Rückgang zwischen -50 bis -35 Prozentpunkten.

Auch in den Branchen werden durchweg weniger Procurement-Experten gesucht als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. In der IT gibt es den kräftigsten Rückgang (-108 Prozentpunkt auf 16 %). Bei Personaldienstleistern bricht der Wert ebenfalls massiv ein (-87 Prozentpunkte auf 141 %). Für die anderen Branchen verhält sich der Rückgang zwischen 72 und 36 Prozentpunkten. Die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, strukturelle Veränderungen in Unternehmen sowie technologische Fortschritte zeigen sich demnach auch deutlich beim Personalbedarf in der Beschaffung.

Nachfrage nach Procurement-Fachkräften steigt im ersten Quartal 2025

Der Hays-Fachkräfte-Index Procurement steigt kräftig um 22 Prozentpunkte auf 114 Prozent im Vergleich zum Vorquartal an. Er liegt deutlich über dem Gesamtindex von 87 Prozent.

Überwiegend positive Nachfrageentwicklung in Berufsgruppen

Beinahe alle ausgewerteten Berufsgruppen werden im ersten Quartal 2025 stärker gesucht als zum Jahresende 2024. Den größten prozentualen Anstieg verzeichnen operative Einkäufer (+60 Prozentpunkte auf 297 %), gefolgt von strategischen Einkäufern (+31 Prozentpunkte auf 150 %) und Lieferantenmanagern (+31 Prozentpunkte auf 183 %). Auch für Projekteinkäufer (+22 Prozentpunkte auf 37 %) und technische Einkäufer (+16 Prozentpunkte auf 27 %) werden verstärkt Vakanzen veröffentlicht. Gleichgeblieben ist der Bedarf sowohl bei Einkaufssachbearbeitern (+1 Prozentpunkt auf 114 %) als auch bei Category Managern (± 0 Prozentpunkte auf 119 %).

Die Top-3 Berufe mit einem überdurchschnittlichen Indexwert, also besonders stark gefragte Positionen, sind dabei folgende:​​​​

  • Operative Einkäufer: 297 Prozent

  • Lieferantenmanager: 183 Prozent

  • Strategische Einkäufer: 150 Prozent

Uneinheitliches Bild in Branchen

In den ausgewerteten Branchen entwickeln sich der Bedarf an Procurement-Fachkräften unterschiedlich: Im sonstigen verarbeitenden Gewerbe (+29 Prozentpunkte auf 84 %), in der Elektronik/Elektrotechnik/Optik (+23 Prozentpunkte auf 26 %), im Handel (+23 Prozentpunkte auf 98 %) und bei Personaldienstleistern (+ 15 Prozentpunkte auf 141 %) werden mehr Mitarbeitende gesucht.

Sinkend verhält sich die Nachfrage in den restlichen Branchen. Besonders zurückgegangen ist der Bedarf in der IT (-17 Prozentpunkte auf 16 %) und im Maschinenbau (-10 Prozentpunkte auf 6 %). Auch Unternehmensdienstleister suchen deutlich weniger Mitarbeitende im Einkauf als im Quartal zuvor (-5 Prozentpunkte auf 91 %).

In der Automobilbranche sinkt die Nachfrage am geringsten (-3 Prozentpunkte auf -53 %). Allerdings liegt der Gesamtwert von -53 Prozent hier deutlich unter dem Ausgangsquartal Q1/2015. Durch den anhaltenden Transformationsprozess und die in den letzten Jahren durchgeführte Konsolidierung der Lieferantenbasis reduziert sich die Fachkräftenachfrage zunehmend, auch im Bereich Procurement.

Starker Nachfrageeinbruch im Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahresquartal Q1/2024 werden alle berechneten Berufsgruppen deutlich weniger gesucht. Die Gesamtnachfrage sinkt um 52 Prozentpunkte auf 114 Prozent.

Am stärksten betroffen sind Lieferantenmanager (-69 Prozentpunkte auf 183 %) und Operative Einkäufer (-66 Prozentpunkte auf 297 %). Auch Category Manager verlieren 59 Prozentpunkte und erreichen einen Indexwert von 119 Prozent. Für die anderen ausgewerteten Berufe liegt der Rückgang zwischen -50 bis -35 Prozentpunkten.

Auch in den Branchen werden durchweg weniger Procurement-Experten gesucht als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. In der IT gibt es den kräftigsten Rückgang (-108 Prozentpunkt auf 16 %). Bei Personaldienstleistern bricht der Wert ebenfalls massiv ein (-87 Prozentpunkte auf 141 %). Für die anderen Branchen verhält sich der Rückgang zwischen 72 und 36 Prozentpunkten. Die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, strukturelle Veränderungen in Unternehmen sowie technologische Fortschritte zeigen sich demnach auch deutlich beim Personalbedarf in der Beschaffung.