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Die eigene Personenmarke
strategisch aufbauen und entwickeln

Nutzen Sie Personal Branding für Ihre ganz individuellen Ziele

Wenn es um Personal Branding geht, denken viele an Unternehmer und Unternehmerinnen sowie CEOs, die sich auf allen möglichen Kanälen öffentlich positionieren. Eine Personenmarke ist jedoch nicht nur für Top-Führungskräfte und Manager bzw. Managerinnen wichtig, sondern auch für Hochschulabsolventen (bzw. Hochschulabsolventinnen) und Fachkräfte.  

Die drei wichtigsten Gründe für Personal Branding 

Es gibt mehrere Gründe, warum Fach- und Führungskräfte Personal Branding betreiben sollten.  

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  2. Personal Branding kann Ihnen helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben. In einer umkämpften Branche oder Nische kommen Sie nicht umhin, sich von anderen Expertinnen und Experten abzugrenzen und Ihre Expertise nach außen zu tragen. Eine starke Personenmarke kann Ihnen dabei helfen, genau das zu tun.

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  4. Durch Personal Branding nehmen Ihre Kolleginnen und Kollegen Sie innerhalb Ihres Unternehmens besser wahr. Wenn Sie eine klare persönliche Marke entwickeln, wird Ihr Team oder auch Ihre Vorgesetzten beginnen, bestimmte Qualitäten und Fachkenntnisse mit Ihnen zu assoziieren. Dies kann Sie dabei unterstützen, innerhalb Ihrer Firma sichtbarer zu werden und an Einfluss zu gewinnen.

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  6. Personal Branding kann Ihnen helfen, ein starkes Netzwerk aufzubauen – sowohl extern als auch intern. Eine starke Personenmarke verschafft Ihnen hochwertige Kontakte, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Diese Verbindungen können äußerst wertvoll sein, wenn Sie Ihre Personenmarke strategisch ausbauen und vorab definierte Ziele verfolgen.

Personal Branding Definition: Was ist eine Personenmarke? 

Personal Branding kann definiert werden als der Prozess, eine Person auf dem Markt mit ihrer Expertise, ihrer Einstellung zu Themen und ihren Werten zu positionieren.  

Das Ziel einer Personenmarke ist es, einen unvergesslichen Eindruck im eigenen Netzwerk bzw. in der gewünschten Zielgruppe zu hinterlassen und als vertrauenswürdiger , kompetenter Meinungsführer (-führerin) bzw. Thought Leader wahrgenommen zu werden.  

Ihre Vorteile durch Personal Branding 

Eine Personal Brand wirkt wie ein (digitaler) Fingerabdruck, der Sie einzigartig und authentisch macht. Denn: Ihre Personenmarke sollte auf dem aufbauen, wofür Sie stehen, Ihrem Wissen und Ihrer Leidenschaft für das, wofür Sie brennen. Durch ein unverwechselbares Personal Branding wirken Sie auf andere Personen motivierend sowie inspirierend. Sie bauen so gleichzeitig eine bessere Sichtbarkeit auf, die Ihnen bei künftigen Karriereschritten wie künftigen Bewerbungen oder Gehaltsverhandlungen enorm nützen kann. 

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Ihre Identität und Ihr Expertenstatus unterstützen nur dann Ihre Personenmarke, wenn Sie sich zeigen und digital sichtbar(er) werden. Da sich die Business-Kommunikation immer mehr ins Internet verlagert, ist das Pflegen und Weiterentwickeln einer starken Personal Brand immer entscheidender. Social-Media-Plattformen wie LinkedIn sind der ideale Ort, um Ihre Geschichte und wertvolle Erkenntnisse mit Ihrem Netzwerk zu teilen. Auch ein anderer Kanal unterstützt Sie dabei: SEO (Search Engine Optimization). Social-Media-Profile tauchen in den Suchergebnissen von Google und Bing sehr prominent auf – und zwar zu den Themen, die Sie besetzen. Und genau Content zu diesen Themen schärft Ihr Markenprofil weiter. 

Heutzutage geht es im Business vor allem um Relevanz. Vorbei sind die Zeiten, in denen Unternehmen ihre Marketing-Botschaften ohne Strategie nach außen tragen und hoffen, dass davon etwas hängen bleibt. Heute erhalten eher Personen als Unternehmen einen Vertrauensbonus. Diesen Trend haben viele Firmen und auch Konzerne erkannt und setzen bereits seit einigen Jahren gezielt Markenbotschafter bzw. -botschafterinnen ein, was sich positiv auf die (Corporate) Brand auswirkt. Mit einer starken Personenmarke können Sie Ihren Arbeitgeber bzw. Ihre Arbeitgeberin unterstützen und Ihre Arbeitszeit in die Außendarstellung investieren – eine Win-Win-Situation für Sie als auch für Ihr Unternehmen.   

Doch was bedeutet es in diesem Kontext, relevant zu sein? Im Wesentlichen zielt es darauf ab, Inhalte zu erstellen, die für Ihre Zielgruppe interessant und nützlich sind. Keine Frage: Es kann eine Herausforderung sein, Themen zu finden, die diese Kriterien erfüllen. Doch die Mühe wird sich auszahlen, wenn Sie Inhalte finden, die Ihre Position als Thought Leader stärken. 

Überzeugen Sie mit Ihrer Personenmarke durch Werte, Expertise und Überzeugungen  

Beim Personal Branding geht es darum, wer Sie sind. Der Fokus liegt auf Ihrer persönlichen Identität und dem, was Sie besonders macht – nicht nur in Bezug auf Ihre (privaten) Hobbys oder Interessen, sondern auch darauf, für welche Werte Sie sich einsetzen und wie andere Ihre Persönlichkeitsmerkmale wahrnehmen. Ehrlichkeit, intrinsische Motivation und Einfühlungsvermögen stellen dabei wesentliche Ankerpunkte dar, die Ihre Personal Brand auszeichnen sollte und den Aufbau von Beziehungen zu externen Kontakten sowie Kolleginnen und Kollegen fördert. 

Die Ursache für diese Entwicklung? Menschen blicken heutzutage nicht mehr nur auf Marken und Unternehmen. Sie schenken viel schneller Personen ihr Vertrauen, die authentisch ihre Überzeugungen kommunizieren und ihre Haltung auch belegen können.  

Personal Branding bietet diese Möglichkeit, indem es Ihnen hilft, eigene Stärken (noch klarer) zu erkennen, die beim Networking – ob offline oder online – mit neuen Kontakten herausstechen.  

So entwickeln Sie Ihre Personal-Branding-Strategie als Fach- und Führungskraft 

Die Entwicklung einer Strategie für Ihre persönliche Marke kann eine Herausforderung sein, aber mit ein wenig Mühe können Sie ein Image schaffen, das Ihre einzigartigen Stärken und Ihre Persönlichkeit widerspiegelt.  

Beginnen Sie damit, herauszufinden, was Sie einzigartig macht und worin Sie gut sind. Sobald Sie eine klare Vorstellung von Ihren Stärken haben, sollten Sie sich darauf konzentrieren, diese effektiv an Ihre Zielgruppe zu kommunizieren.  

Helfen kann dabei eine SWOT-Analyse. Neben Ihren Stärken (Strengths) gilt es auch, Ihre Schwächen (Weaknesses) festzuhalten. Beide Faktoren zusammen bilden bei der Analyse die internen Faktoren, die ihre persönlichen Fähigkeiten betreffen. Dabei sollten Sie sich fragen, mit welchen Maßnahmen Sie in Ihrem Netzwerk und darüber hinaus Vertrauen aufbauen können und welche Themen Sie aktuell wirklich interessieren. 

Die äußeren Faktoren bilden die Chancen und Risiken (Opportunities und Threats), die sich auf Ihr direktes bzw. indirektes Umfeld beziehen. Hier sollten Sie sich Ihren Markt an Mitbewerberinnen und Mitbewerber ansehen. Analysieren Sie, welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat, welche Trends und Entwicklungen bei ihr eine Rolle spielen und welche Probleme Sie lösen können. 

Am Ende dieser SWOT-Analyse tragen Sie die Antworten zusammen und verfassen ein Statement für sich, das Ihre Positionierung definiert.  

Konzentrieren Sie sich dabei auf folgende Kernpunkte: 

Ihr Nutzen

Halten Sie den Mehrwert für Ihre Zielgruppe fest, definieren Sie Ihren Benefit sowie Themen und Überzeugungen, für die Sie einstehen.

Ihre Identität

Gehen Sie Ihrem „Warum" auf den Grund. Verbinden Sie Ihren inneren Antrieb mit einer eigenen Tonalität, also, wie Sie mit Ihrer Zielgruppe kommunizieren wollen und was Ihren Charakter auszeichnet. 

Ihre Abgrenzung

Stellen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal heraus und notieren Sie ganz prägnant, was Sie im Vergleich zu anderen besser machen.

Ihr Markenkern

Fassen Sie nun alle Aspekte Ihrer Personenmarke zusammen und konzentrieren Sie sich dabei auf die wesentlichen Aussagen, um am Ende mit nur einem Satz oder gar einem Wort, das aufmerksamkeitsstark genug ist, eine Verbindung zu Ihrem Publikum herzustellen.  

Haben Sie diese Vorarbeiten geleistet, folgt die Umsetzung. Hier helfen Ihnen fünf Schritte, um am Ende sichtbar zu werden und die nötige Aufmerksamkeit zu generieren. 

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  2. Zeigen Sie sich als emotionale Person

    Reine Expertise wird Ihnen beim Aufbau einer Personal Brand nicht weiterhelfen. Zeigen Sie sich nahbar, erzählen Sie von Gedanken, Sorgen und auch Fehlern, die Sie begangen haben. Diese Einblicke – verpackt in einer Story – werden Ihre Zielgruppe berühren.

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  4. Kommunizieren Sie eindeutig und persönlich

    Niemand folgt Ihnen, wenn Sie ständig Ihre Meinung zu bestimmten Themen ändern. Überzeugen Sie mit Haltung und argumentieren Sie klar und unmissverständlich zu Ihren Lieblingsthemen und Werten.

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  6. Bleiben Sie am Ball

    Seien Sie nicht nur in Ihren Aussagen konsistent, sondern kommunizieren Sie regelmäßig. Eine Personenmarke aufbauen benötigt Zeit – und hier können eigene Artikel, Video-Inhalte und auch Vorträge Sie dabei unterstützen, präsent zu sein und Ihren Markenkern zu festigen. Suchen Sie konkret nach (digitalen) Touchpoints, an denen Sie Ihre Zielgruppe antreffen.

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  8. Nutzen Sie die Wirkung von Storytelling

    Geschichten bleiben besser und länger im Gedächtnis als nackte Fakten und Zahlen. Kommen Sie aber nicht ins Plaudern, in dem Sie austauschbare Storys erzählen. Berichten Sie über Ihren Antrieb, Ihre Kunden und Mitarbeitende und schaffen Sie so Mehrwert und Learnings für Ihre Community

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  10. Folgen Sie einem definierten Plan auf ausgesuchten Kanälen

    Wenn Sie diese Vorarbeiten geleistet haben, gilt es sich zu entscheiden, auf welcher Plattform oder Netzwerk Sie präsent sein wollen. Ob YouTube, LinkedIn oder Instagram: Entscheidend ist, wo Sie den größten Impact für Ihre Kontakte generieren können. Wenn Sie einen für Sie passenden Sprachstil gefunden haben (und eventuell auch ein eigenes Design), sollten Sie Ihre Inhalte in einem Redaktionsplan festhalten, der Ihnen bei der Umsetzung einen roten Faden vorgibt.

Fazit: Starten Sie mit Ihrer eigenen Personenmarke durch 

Personal Branding ist für Fach- und Führungskräfte, die in ihrer Karriere etwas bewirken wollen, mittlerweile unerlässlich. Es ermöglicht Ihnen, sich von der Konkurrenz abzuheben, Ihre Fähigkeiten und Stärken effektiv zu kommunizieren und Beziehungen zu potenziellen Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgebern bzw. Kundinnen und Kunden aufzubauen. Wenn Sie bereit sind, sich weiterzuentwickeln und Ihrer Karriere den gewünschten positiven Effekt zu bescheren, sollten Sie noch heute damit beginnen, sich mit Ihrer eigenen Personenmarke zu profilieren. 

Personal Brands bilden einen neuen Ansatz, um sich – aber auch das eigene Unternehmen – in dieser digitalen Welt besser und zielgerichteter zu vermarkten (Personal Marketing). Die persönliche Marke schafft Menschlichkeit im oft anonymen Netz, indem Sie als Fach- oder Führungskraft deutlicher als je zuvor zu Ihren Themen wahrgenommen werden. 

Bedenken Sie dabei: Transparenz wird ein immer wichtigerer Teil unseres Lebens – sowohl offline als auch online. Unternehmensauftritte verlieren heute sukzessive an Wert. Die Menschen hinter den Marken stellen die eigentlichen Ankerpunkte dar, denen Interessierte Vertrauen schenken. 

Doch eines steht auch fest: Die Entwicklung einer Personenmarke erfordert Zeit und Mühe. Fangen Sie frühzeitig an – ehe Sie einen Jobwechsel anstreben bzw. Ihrer Karriere einen neuen Wachstumsimpuls geben wollen und nicht erst dann, wenn Sie merken, dass es nun unbedingt notwendig ist. 


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