FACHKRÄFTE-INDEX
Finance

Nachfrage nach Finance-Fachkräften steigt im 4. Quartal 2020

Der Hays-Fachkräfte-Index Finance legte im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 7 Punkte auf einen Wert von 103 zu. In den bislang drei Quartalen, die massiv von der Corona-Pandemie betroffen waren, ist dies der höchste Wert. Er liegt jedoch noch immer deutlich tiefer als in den Jahren 2017 bis 2019.

Die Zahl der Stellenausschreibungen für Finance-Fachkräfte ist im 4. Quartal 2020 für fast alle untersuchten Positionen gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Am stärksten geschah dies bei Tax-Managern (+ 21 Punkte auf 182), Finanzberatern (+ 17 Punkte auf 135) und Risikomanagern (+ 16 Punkte auf 99). Die höchsten Index-Werte verzeichnen weiterhin Tax-Manager und Compliance-Manager (+ 10 Punkte auf 141). Immer mehr global agierende Konzerne, die dem internationalen Steuerrecht unterliegen, und immer strengere Compliance-Richtlinien dürften diese Nachfrage befeuern. Gegen den allgemeinen Trend leicht gesunken ist dagegen die Suche nach Finanzanalysten (– 5 Punkte auf 93).

 

Bei den analysierten Branchen war die Entwicklung im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal uneinheitlich. Einen besonders deutlichen Nachfrageschub gab es in der IT-Branche (+ 63 Punkte auf 307). Der absolute Wert nähert sich dem Allzeithoch der vergangenen Jahre. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Zahl der Stellenanzeigen bei Finanzdienstleistern (+ 17 Punkte auf 115) und Personaldienstleistern (+ 8 Punkte auf 68). In den restlichen Branchen stagnierte die Nachfrage.

 

Dass sich der Bedarf an Finance-Fachkräften insgesamt immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau bewegt, zeigt auch der Vergleich mit dem Vorjahresquartal. Demnach ist im 4. Quartal 2020 nur die Nachfrage nach Finanzberatern leicht gestiegen (+ 7 Punkte). Während alle anderen Positionen weniger gesucht waren, vor allem Bilanz- und Finanzbuchhalter (– 61 und – 62 Punkte) und Controller (– 42 Punkte). Auch in den analysierten Branchen gab es gegenüber dem Vorjahresquartal fast nur Rückgänge. Einzige Ausnahme: Der Index-Wert der IT-Branche kletterte um 122 Punkte.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Finance-Fachkräfte im 3. Quartal 2020 wieder stärker gesucht

Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 14 Punkte auf einen Wert von 96 gestiegen. Er hat sich damit vom coronabedingten Einbruch im 2. Quartal 2020 wieder etwas erholt, liegt aber immer noch weit unter dem Niveau der Vorjahre.

Fast alle untersuchten Positionen waren im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal stärker nachgefragt, teils deutlich. So stieg der Index-Wert für Wirtschaftsprüfer um 30 Punkte auf 115, der für Finanzanalysten um 25 Punkte auf 98 und der für Finanzbuchhalter um 24 Punkte auf 91.

Nur die Anzahl der Stellenangebote für Tax-Manager war leicht rückläufig (– 4 Punkte auf 161). Für Tax-Manager und Compliance-Manager (+ 20 Punkte auf 131) bleiben die Index-Werte jedoch weiterhin überdurchschnittlich hoch. Eine wachsende Zahl multinational agierender Konzerne, die dem internationalen Steuerrecht unterliegen, und immer strengere Compliance-Richtlinien dürften die Treiber dieser Bedarfe sein.

 

Von den untersuchten Branchen war die Versicherungsbranche die einzige, in der der Index-Wert im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal gesunken ist: um 42 Punkte auf 103. Alle anderen Branchen suchten wieder mehr Finance-Fachkräfte.

Mit Abstand am stärksten stieg der Index-Wert in der IT-Branche (+ 117 Punkte auf 244). Der Handel legte um 18 Punkte auf 106 zu, die freiberuflichen Dienstleister für Unternehmen um 11 Punkte auf 91.

 

Verglichen mit dem Vorjahresquartal waren im 3. Quartal 2020 alle Positionen deutlich seltener gefragt. Die stärksten Einbrüche gab es bei Finanzbuchhaltern (– 123 Punkte), Bilanzbuchhaltern (– 91 Punkte) und Controllern (– 84 Punkte).

Bei den Branchen wiederum gab es die stärksten Rückgänge bei den Personaldienstleistern (– 116 Punkte), dem verarbeitenden Gewerbe (– 62 Punkte), dem Handel (– 62 Punkte) und den Finanzdienstleistern (– 61 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Nachfrage nach Finance-Fachkräften bricht im 2. Quartal 2020 deutlich ein

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 46 Punkte auf einen Wert von 82 gesunken. Er liegt damit erstmals unter dem Bezugswert 100 aus dem 1. Quartal des Jahres 2015. Damit ist der Stellenmarkt für Finance-Fachkräfte voll in der Corona-Krise angekommen.

Für alle untersuchten Positionen ist die Nachfrage im 2. Quartal 2020 drastisch gesunken. Am stärksten betroffen waren Tax Manager (– 68 Punkte auf 165) sowie Compliance Manager (– 57 Punkte auf 111) und Finanzbuchhalter (– 56 Punkte auf 67). Am glimpflichsten fiel der Rückgang bei Finanzberatern (– 35 Punkte auf 106) und Risikomanagern aus (– 38 Punkte auf 74).

In allen untersuchten Branchen ist die Zahl der Stellenausschreibungen im 2. Quartal 2020 eingebrochen. Am stärksten waren die IT-Branche (– 95 Punkte auf 127) und die Versicherungen (– 70 Punkte auf 145) betroffen, deren Index-Werte aber immerhin noch deutlich über dem Bezugsniveau von 100 aus dem 1. Quartal 2015 liegen. Die geringsten Rückgänge traten bei Personaldienstleistern (– 26 Punkte auf 53), freiberuflichen Dienstleistern für Unternehmen (– 34 Punkte auf 80) und im verarbeitenden Gewerbe auf (– 44 Punkte auf 67).

Auch gegenüber dem Vorjahresquartal ist die Zahl der Stellenausschreibungen im 2. Quartal 2020 bei allen untersuchten Positionen sehr stark gesunken. Besonders betroffen waren Finanzbuchhalter (– 110 Punkte) und Compliance Manager (– 110 Punkte). Bei den untersuchten Branchen fiel der Einbruch bei der IT (– 209 Punkte) am krassesten aus.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Finance-Fachkräfte im 1. Quartal 2020 weniger gesucht

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 1. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 15 Punkte auf einen Wert von 128 gesunken. Es ist der niedrigste Wert seit 2016. Die Corona-Pandemie machte sich in diesem Quartal wohl bereits bemerkbar: Gegenüber dem Januar ist die Zahl der Stellenausschreibungen für Finance-Fachkräfte im März um 32 Prozent eingebrochen.

Für die Mehrzahl der untersuchten Positionen gab es im 1. Quartal 2020 weniger Stellenausschreibungen als im Vorquartal. Am deutlichsten fiel dieser Rückgang für Bilanzbuchhalter (–34 Punkte auf 123) und Finanzbuchalter (–29 Punkte auf 123) aus. Deutliche Rückgänge gab es auch bei Controllern (–11 Punkte auf 125) und Wirtschaftsprüfern (–11 Punkte auf 132). Zwei Positionen wurden dagegen stärker gesucht: Tax Manager (+33 Punkte auf 233) und Finanzberater (+13 Punkte auf 141).

In den untersuchten Branchen entwickelte sich die Nachfrage im 1. Quartal 2020 sehr unterschiedlich. Einen deutlichen Rückgang gab es bei Personaldienstleistern (–18 Punkte auf 79). Das verarbeitende Gewerbe (–2 Punkte auf 111) und der Handel (unverändert 138 Punkte) stagnierten. Mehr Stellen wurden dagegen in vier Branchen ausgeschrieben: bei Versicherungen (+91 Punkte auf 215), in der IT (+37 Punkte auf 222), bei freiberuflichen Dienstleistern für Unternehmen (+9 Punkte auf 114) und bei Finanzdienstleistern (+8 Punkte auf 142).

Gegenüber dem Vorjahresquartal ist die Zahl der Stellenausschreibungen für Finance-Fachkräfte im 1. Quartal 2020 bei allen untersuchten Positionen spürbar gesunken. Am deutlichsten fiel dieser Rückgang bei Compliance Managern (–50 Punkte) und Controllern (–49 Punkte) aus. Bei fast allen untersuchten Branchen gab es hohe zweistellige Rückgänge, am stärksten in der IT (–74 Punkte). Nur Versicherungen haben im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr Finance-Fachkräfte gesucht (+69 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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Drastisch weniger Stellenangebote für Finance-Fachkräfte im 4. Quartal 2019

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 4. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal um 27 Punkte auf einen Wert von 143 gesunken. Er liegt nun deutlich tiefer als in den anderen neun aufeinanderfolgenden Quartalen der Jahre 2018 und 2019, aber noch immer deutlich höher als in allen Quartalen der Jahre 2015 bis 2017.

Gegenüber dem Vorquartal ging die Nachfrage bei allen untersuchten Positionen zurück, teils sehr kräftig. So brach der Index-Wert für Finanzbuchhalter um 62 Punkte auf 152 ein. Auch bei der Nachfrage nach Controllern (–35 Punkte auf 136), Bilanzbuchhaltern (–23 Punkte auf 157) und Wirtschaftsprüfern (–23 Punkte auf 143) schlägt ein deutliches Minus zu Buche. Verglichen damit sank der Index-Wert für folgende drei Positionen kaum: Risikomanager (–4 Punkte auf 115), Finanzberater (–6 Punkte auf 128) und Finanzanalysten (–6 Punkte auf 120).

Positionen  

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Die zurückgehende Nachfrage nach Finance-Fachkräften, verglichen mit dem Vorquartal, macht sich in allen untersuchten Branchen bemerkbar. Am kräftigsten sinkt der Index-Wert bei Personaldienstleistern (–79 Punkte auf 97) und in der IT-Branche (–66 Punkte auf 185). Es folgen die freiberuflichen Dienstleister für Unternehmen (–37 Punkte auf 105) und der Handel (–30 Punkte auf 138).

Branchen  

Im Vergleich zum Vorjahresquartal entwickelte sich die Zahl der ausgeschriebenen Stellen unterschiedlich. Bei zwei der untersuchten Positionen gibt es Zuwächse: Bilanzbuchhalter (+11 Punkte) und Finanzanalysten (+4 Punkte). Des Weiteren bleibt die Nachfrage nach Finanzberatern (+2 Punkte) und Tax Managern (–2 Punkte) fast unverändert. Bei allen anderen untersuchten Positionen gibt es einen Rückgang, am stärksten fällt er bei Controllern aus (–32 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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Nachfrage nach Finance-Fachkräften steigt im 3. Quartal 2019 leicht

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance hat im 3. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal um 4 Punkte auf 170 zugelegt. Er erreicht damit einen neuen Höchstwert im Vergleichszeitraum seit 2015.

Bei den untersuchten Positionen gibt der Hays-Index ein uneinheitliches Bild ab. Während einige Positionen deutlich stärker nachgefragt waren, sank bei anderen die Zahl der Stellenangebote. Kräftige Zuwächse gab es bei Finanzbuchhaltern (+ 37 Punkte auf 214), immer noch deutliche bei Bilanzbuchhaltern (+ 14 Punkte auf 180). Dagegen sank die Nachfrage nach Compliance Managern drastisch (– 37 Punkte auf 184). Nicht so extrem, aber ebenfalls deutlich nach unten weist der Index bei Tax Managern (– 17 Punkte auf 210) und Risikomanagern (– 15 Punkte auf 119).

Positionen  

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Außer bei den Personaldienstleistern (+ 18 Punkte auf 176) sank der Index-Wert bei den untersuchten Branchen für Finance-Fachkräfte ab oder blieb auf demselben Niveau wie im Vorquartal. Die stärksten Rückgänge gab es in der IT-Branche (– 85 Punkte auf 251), gefolgt vom verarbeitenden Gewerbe (– 22 Punkte auf 138). Die IT-Branche liegt jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Stagniert hat die Zahl der Stellenausschreibungen im Handel (+ 1 Punkt auf 168) und bei Versicherungen (unverändert 146).

Branchen  

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.

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Nachfrage nach Finance-Fachkräften erreicht im 2. Quartal 2019 neuen Höchststand

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 2. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal um 9 Punkte auf einen Wert von 173 gestiegen. Das ist auch im Langzeitvergleich nochmals deutlich höher als der bisherige Höchstwert im 1. Quartal 2019.

Bei den meisten der analysierten Positionen ist die Nachfrage gegenüber dem 1. Quartal 2019 gestiegen, teils kräftig. So gibt es bei Finanzbuchhaltern ein Plus von 26 Punkten, der Indexwert liegt nun bei 182. Auch bei Compliance-Managern (+ 22 Punkte auf 240), Bilanzbuchhaltern (+ 13 Punkte auf 171), Wirtschaftsprüfern (+ 12 Punkte auf 165), Risikomanagern (+ 12 Punkte auf 156) und Finanzanalysten (+ 11 Punkte auf 137) ist die Nachfrage deutlich höher. Gegen diesen Trend entwickelte sich der Bedarf an Tax-Managern (– 4 Punkte auf 245) und Finanzberatern (– 2 Punkte auf 152). Allerdings ist der Indexwert für die Tax-Manager bereits sehr hoch, was den Rückgang relativiert.

  

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Bei den untersuchten Branchen entwickelte sich der Indexwert sehr unterschiedlich. Einerseits gab es kräftige Zuwächse, vor allem in der IT-Branche (+ 40 Punkte auf 336) und bei den Personaldienstleistern (+ 24 Punkte auf 158). Andererseits gab es Rückgänge im Handel (– 13 Punkte auf 167), im verarbeitenden Gewerbe (– 5 Punkte auf 160) und bei den freiberuflichen Dienstleistern für Unternehmen (– 5 Punkte auf 152).

  

Auch wenn vom ersten zum zweiten Quartal 2019 bei einzelnen Positionen ein leichter Rückgang in der Nachfrage zu verzeichnen ist, darf das nicht überbewertet werden. Denn im Vergleich zum Vorjahresquartal haben die Indexwerte für alle untersuchten Positionen zweistellig zugelegt. Den stärksten Zuwachs gab es bei Compliance-Managern (+ 70 Punkte). Bei den Branchen sticht die IT heraus: Gegenüber dem Vorjahresquartal steht ein Plus von 159 Punkten.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015.

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Neuer Höchstwert bei der Nachfrage nach Finance-Fachkräften im 1. Quartal 2019

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 1. Quartal 2019 gegenüber dem Vorquartal deutlich um 10 Punkte auf 164 gestiegen. Im Langzeitvergleich seit 2015 ist das ein neuer Höchstwert.

Die Nachfrage ist bei allen betrachteten Positionen gegenüber dem Vorquartal gestiegen, teils sehr deutlich, teils geringfügig. Tax Manager weisen nun einen Index von 249 auf (+ 47 Punkte), Compliance Manager einen Index von 218 (+ 38 Punkte). Ebenfalls stark gestiegen ist die Nachfrage nach Finanzberatern (+ 28 Punkte auf 154) und Risikomanagern (+ 25 Punkte auf 144). Quasi unverändert bleibt der Index-Wert bei Wirtschaftsprüfern (+ 2 Punkte auf 153) und Finanzbuchhaltern (+ 1 Punkt auf 156).

  

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Der deutliche Anstieg des Finance-Index gegenüber dem Vorquartal spiegelt sich in fast allen analysierten Branchen wider. Den stärksten Zuwachs gab es in der IT-Branche (+ 52 Punkte auf 296). Zuwächse im zweistelligen Bereich verzeichneten auch die freiberuflichen Dienstleister für Unternehmen (+ 22 Punkte auf 157), die Finanzdienstleister (+ 20 Punkte auf 154), der Handel (+ 19 Punkte auf 180) und die Versicherungen (+ 17 Punkte auf 146).

  

Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal haben sich die betrachteten Positionen uneinheitlicher entwickelt. Auf der einen Seite gab es starke Zuwächse bei Tax Managern und Compliance Managern (jeweils + 41 Punkte) sowie bei Finanzberatern (+ 33 Punkte). Auf der anderen Seite gab es drei Spezialisierungen, deren Index-Wert stagnierte oder leicht sank: Controller (± 0 Punkte), Wirtschaftsprüfer (– 2 Punkte) und Finanzbuchhalter (– 5 Punkte).

Verglichen mit dem Vorjahresquartal sticht bei den Branchen die IT heraus, deren Index um 121 Punkte gestiegen ist.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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