FACHKRÄFTE-INDEX
Finance

Finance-Fachkräfte im 1. Quartal 2021 wieder stärker gesucht

Der Hays-Fachkräfte-Index Finance stieg im 1. Quartal 2021 um 23 Punkte auf einen Wert von 126. Er hat damit wieder das Niveau von Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Im Vergleich zu den Jahren 2018 und 2019 fällt die Nachfrage nach Finanzfachkräften weiterhin deutlich niedriger aus.

Gegenüber dem Vorquartal hat der Index im 1. Quartal 2021 bei allen untersuchten Positionen zugelegt. Am stärksten fiel der Anstieg bei Compliance-Managern (+37 Punkte auf 178) und bei Finanzbuchhaltern (+29 Punkte auf 128) aus. Beides sind typische Positionen, bei denen viele Unternehmen zu Beginn einer Krise zunächst zurückhaltend sind, wenn es um Stellenausschreibungen geht. Nun scheint der Optimismus zurückgekehrt zu sein.

Am wenigsten stieg der Index-Wert für Finanzberater gegenüber dem Vorquartal (+7 Punkte auf 142). Allerdings liegt er damit im Vergleich zu den vergangenen Jahren bereits auf recht hohem Niveau.

 

Fast alle analysierten Branchen suchten im 1. Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal mehr Finance-Fachkräfte. Am stärkste stieg die Nachfrage bei freiberuflichen Dienstleistern für Unternehmen (+34 Punkte auf 126), gefolgt vom Handel (+30 Punkte auf 136) und den Versicherungen (+28 Punkte auf 132). Nur die IT-Branche entwickelte sich gegen diesen Trend (–27 Punkte auf 280). Allerdings liegt der absolute Wert in dieser Branche weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal entwickelte sich der Index-Wert für die untersuchten Positionen im 1. Quartal 2021 uneinheitlich. Bei vielen veränderte sich die Nachfrage kaum. Dagegen sank sie, wenn auch auf hohem Niveau, für Tax-Manager kräftig (–31 Punkte auf 202). Andererseits stieg sie am deutlichsten für Compliance-Manager (+10 Punkte) und Risikomanager (+10 Punkte auf 122).

Auch bei den untersuchten Branchen entwickelte sich der Index-Wert gegenüber dem Vorjahresquartal uneinheitlich. Die extremsten Veränderungen gab es bei Versicherungen (–83 Punkte) und der IT-Branche (+58 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.


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Horst Müncheberg

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Kathrin Möckel

Kathrin Möckel

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Nachfrage nach Finance-Fachkräften steigt im 4. Quartal 2020

Der Hays-Fachkräfte-Index Finance legte im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 7 Punkte auf einen Wert von 103 zu. In den bislang drei Quartalen, die massiv von der Corona-Pandemie betroffen waren, ist dies der höchste Wert. Er liegt jedoch noch immer deutlich tiefer als in den Jahren 2017 bis 2019.

Die Zahl der Stellenausschreibungen für Finance-Fachkräfte ist im 4. Quartal 2020 für fast alle untersuchten Positionen gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Am stärksten geschah dies bei Tax-Managern (+ 21 Punkte auf 182), Finanzberatern (+ 17 Punkte auf 135) und Risikomanagern (+ 16 Punkte auf 99). Die höchsten Index-Werte verzeichnen weiterhin Tax-Manager und Compliance-Manager (+ 10 Punkte auf 141). Immer mehr global agierende Konzerne, die dem internationalen Steuerrecht unterliegen, und immer strengere Compliance-Richtlinien dürften diese Nachfrage befeuern. Gegen den allgemeinen Trend leicht gesunken ist dagegen die Suche nach Finanzanalysten (– 5 Punkte auf 93).

 

Bei den analysierten Branchen war die Entwicklung im 4. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal uneinheitlich. Einen besonders deutlichen Nachfrageschub gab es in der IT-Branche (+ 63 Punkte auf 307). Der absolute Wert nähert sich dem Allzeithoch der vergangenen Jahre. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Zahl der Stellenanzeigen bei Finanzdienstleistern (+ 17 Punkte auf 115) und Personaldienstleistern (+ 8 Punkte auf 68). In den restlichen Branchen stagnierte die Nachfrage.

 

Dass sich der Bedarf an Finance-Fachkräften insgesamt immer noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau bewegt, zeigt auch der Vergleich mit dem Vorjahresquartal. Demnach ist im 4. Quartal 2020 nur die Nachfrage nach Finanzberatern leicht gestiegen (+ 7 Punkte). Während alle anderen Positionen weniger gesucht waren, vor allem Bilanz- und Finanzbuchhalter (– 61 und – 62 Punkte) und Controller (– 42 Punkte). Auch in den analysierten Branchen gab es gegenüber dem Vorjahresquartal fast nur Rückgänge. Einzige Ausnahme: Der Index-Wert der IT-Branche kletterte um 122 Punkte.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Finance-Fachkräfte im 3. Quartal 2020 wieder stärker gesucht

Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 14 Punkte auf einen Wert von 96 gestiegen. Er hat sich damit vom coronabedingten Einbruch im 2. Quartal 2020 wieder etwas erholt, liegt aber immer noch weit unter dem Niveau der Vorjahre.

Fast alle untersuchten Positionen waren im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal stärker nachgefragt, teils deutlich. So stieg der Index-Wert für Wirtschaftsprüfer um 30 Punkte auf 115, der für Finanzanalysten um 25 Punkte auf 98 und der für Finanzbuchhalter um 24 Punkte auf 91.

Nur die Anzahl der Stellenangebote für Tax-Manager war leicht rückläufig (– 4 Punkte auf 161). Für Tax-Manager und Compliance-Manager (+ 20 Punkte auf 131) bleiben die Index-Werte jedoch weiterhin überdurchschnittlich hoch. Eine wachsende Zahl multinational agierender Konzerne, die dem internationalen Steuerrecht unterliegen, und immer strengere Compliance-Richtlinien dürften die Treiber dieser Bedarfe sein.

 

Von den untersuchten Branchen war die Versicherungsbranche die einzige, in der der Index-Wert im 3. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal gesunken ist: um 42 Punkte auf 103. Alle anderen Branchen suchten wieder mehr Finance-Fachkräfte.

Mit Abstand am stärksten stieg der Index-Wert in der IT-Branche (+ 117 Punkte auf 244). Der Handel legte um 18 Punkte auf 106 zu, die freiberuflichen Dienstleister für Unternehmen um 11 Punkte auf 91.

 

Verglichen mit dem Vorjahresquartal waren im 3. Quartal 2020 alle Positionen deutlich seltener gefragt. Die stärksten Einbrüche gab es bei Finanzbuchhaltern (– 123 Punkte), Bilanzbuchhaltern (– 91 Punkte) und Controllern (– 84 Punkte).

Bei den Branchen wiederum gab es die stärksten Rückgänge bei den Personaldienstleistern (– 116 Punkte), dem verarbeitenden Gewerbe (– 62 Punkte), dem Handel (– 62 Punkte) und den Finanzdienstleistern (– 61 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Nachfrage nach Finance-Fachkräften bricht im 2. Quartal 2020 deutlich ein

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 46 Punkte auf einen Wert von 82 gesunken. Er liegt damit erstmals unter dem Bezugswert 100 aus dem 1. Quartal des Jahres 2015. Damit ist der Stellenmarkt für Finance-Fachkräfte voll in der Corona-Krise angekommen.

Für alle untersuchten Positionen ist die Nachfrage im 2. Quartal 2020 drastisch gesunken. Am stärksten betroffen waren Tax Manager (– 68 Punkte auf 165) sowie Compliance Manager (– 57 Punkte auf 111) und Finanzbuchhalter (– 56 Punkte auf 67). Am glimpflichsten fiel der Rückgang bei Finanzberatern (– 35 Punkte auf 106) und Risikomanagern aus (– 38 Punkte auf 74).

In allen untersuchten Branchen ist die Zahl der Stellenausschreibungen im 2. Quartal 2020 eingebrochen. Am stärksten waren die IT-Branche (– 95 Punkte auf 127) und die Versicherungen (– 70 Punkte auf 145) betroffen, deren Index-Werte aber immerhin noch deutlich über dem Bezugsniveau von 100 aus dem 1. Quartal 2015 liegen. Die geringsten Rückgänge traten bei Personaldienstleistern (– 26 Punkte auf 53), freiberuflichen Dienstleistern für Unternehmen (– 34 Punkte auf 80) und im verarbeitenden Gewerbe auf (– 44 Punkte auf 67).

Auch gegenüber dem Vorjahresquartal ist die Zahl der Stellenausschreibungen im 2. Quartal 2020 bei allen untersuchten Positionen sehr stark gesunken. Besonders betroffen waren Finanzbuchhalter (– 110 Punkte) und Compliance Manager (– 110 Punkte). Bei den untersuchten Branchen fiel der Einbruch bei der IT (– 209 Punkte) am krassesten aus.

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Aus Gründen der vereinfachten Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.

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Finance-Fachkräfte im 1. Quartal 2020 weniger gesucht

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Der Hays-Fachkräfte-Index Finance ist im 1. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal um 15 Punkte auf einen Wert von 128 gesunken. Es ist der niedrigste Wert seit 2016. Die Corona-Pandemie machte sich in diesem Quartal wohl bereits bemerkbar: Gegenüber dem Januar ist die Zahl der Stellenausschreibungen für Finance-Fachkräfte im März um 32 Prozent eingebrochen.

Für die Mehrzahl der untersuchten Positionen gab es im 1. Quartal 2020 weniger Stellenausschreibungen als im Vorquartal. Am deutlichsten fiel dieser Rückgang für Bilanzbuchhalter (–34 Punkte auf 123) und Finanzbuchalter (–29 Punkte auf 123) aus. Deutliche Rückgänge gab es auch bei Controllern (–11 Punkte auf 125) und Wirtschaftsprüfern (–11 Punkte auf 132). Zwei Positionen wurden dagegen stärker gesucht: Tax Manager (+33 Punkte auf 233) und Finanzberater (+13 Punkte auf 141).

In den untersuchten Branchen entwickelte sich die Nachfrage im 1. Quartal 2020 sehr unterschiedlich. Einen deutlichen Rückgang gab es bei Personaldienstleistern (–18 Punkte auf 79). Das verarbeitende Gewerbe (–2 Punkte auf 111) und der Handel (unverändert 138 Punkte) stagnierten. Mehr Stellen wurden dagegen in vier Branchen ausgeschrieben: bei Versicherungen (+91 Punkte auf 215), in der IT (+37 Punkte auf 222), bei freiberuflichen Dienstleistern für Unternehmen (+9 Punkte auf 114) und bei Finanzdienstleistern (+8 Punkte auf 142).

Gegenüber dem Vorjahresquartal ist die Zahl der Stellenausschreibungen für Finance-Fachkräfte im 1. Quartal 2020 bei allen untersuchten Positionen spürbar gesunken. Am deutlichsten fiel dieser Rückgang bei Compliance Managern (–50 Punkte) und Controllern (–49 Punkte) aus. Bei fast allen untersuchten Branchen gab es hohe zweistellige Rückgänge, am stärksten in der IT (–74 Punkte). Nur Versicherungen haben im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr Finance-Fachkräfte gesucht (+69 Punkte).

Der Hays-Fachkräfte-Index basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Zum 1. Quartal 2018 wurde der bisherige Hays-Fachkräfte-Index auf eine neue Datenbasis gestellt und um weitere Positionen sowie Branchen erweitert. Den Referenzwert von 100 bildet das 1. Quartal 2015. Zur vereinfachten Lesbarkeit wird bei den Positionsbezeichnungen nur die männliche Form verwendet, auch wenn die Anzeigen sich gleichermaßen an Männer und Frauen richten.

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